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TSV 1860 München

Mit drei Junioren – aber ohne Voglsammer nach Marbella

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In Marbella ist's wärmer: Rubin Okotie mit Mütze.

München - Dem TSV 1860 München geht das Unterhachinger Stürmertalent Voglsammer durch die Lappen. Die Sechziger fliegen am Dienstag zum Trainingslager an die Costa del Sol.

Am Dienstag um 11.35 Uhr hebt der TSV 1860 in Richtung Marbella ab. An der spanischen Costa del Sol will Markus von Ahlen mit seinen Löwen bis zum 30. Januar am Feinschliff für die Rückrunde feilen. 26 Mann fliegen in das Trainingslager mit, darunter befinden sich aber keine Neuzugänge. Unterhachings Stürmer Andreas Voglsammer hätte man gerne mitgenommen, doch wie zu vernehmen ist, war man zu knausrig.

Die Hachinger können aus mehreren Angeboten für ihren 23-jährigen früheren Juniorennationalspieler auswählen, der noch bis Sommer unter Vertrag steht. Da Voglsammer mit bisher sechs Treffern und zehn Vorlagen ein Schlüsselspieler im Team von Christian Ziege ist, ist es leicht nachvollziehbar, dass das Trostpflaster bei einem Abschied möglichst groß sein soll. „Wir haben viele Angebote für Andreas, das spricht ja auch für den Spieler“, sagte Präsident Manfred Schwabl, ohne konkrete Vereine zu nennen. Angesprochen auf 1860 sagte er ebenfalls lediglich: „Kein Kommentar.“

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Wie zu hören ist, läuft alles auf Heidenheim hinaus. Bereits vor Weihnachten hatte Schwabl die Schmerzgrenze bei 250 000 Euro angesetzt. Darunter ließe man Voglsammer nicht gehen, hieß es. Er habe „immer gesagt, dass wir Spieler nur ziehen lassen, sofern das Gesamtpaket passt“, stellte Schwabl klar. Das soll beim Angebot von 1860 nicht der Fall gewesen sein. Für Löwen-Sportchef Gerhard Poschner war angeblich bereits bei 110 000 Euro Schluss.

So muss von Ahlen in Marbella zunächst mit seinem vertrauten Personal üben. Mit dabei sind auch die von der U 21 aufgerückten Emanuel Taffertshofer, Richard Neudecker und Felix Weber, vor Ort werden noch Rodri (Reha nach Sprunggelenks-OP) sowie Edu Bedia (Schambeinentzündung) dazu. Kein Ticket bekamen hingegen die aussortierten Bobby Wood und Markus Steinhöfer.

Am Montag waren die Löwen noch kurz in der Werner-von-Linde-Halle im Einsatz. Auf dem Programm stand der Laktattest. Die für morgen erwarteten Ergebnisse will von Ahlen dann auch in die Trainingsbelastung einfließen lassen. Dass das Übungscamp mit zehn Tagen ungewöhnlich lange dauert, erklärte der Coach so: „Das ist kein Zufall. So haben wir über einen längeren Zeitraum Planungssicherheit beim Wetter und den guten Trainingsplätzen.“ Allerdings ist auch in Marbella das Klima noch nicht frühlingshaft: Für heute sind 9 Grad und leichter Regen vorhergesagt. Morgen soll es bei 11 Grad trocken bleiben.

Fest eingeplant sind zwei Härtetests: Am kommenden Samstag messen sich die Löwen mit Dynamo Kiew. Für Donnerstag, 29. Januar, ist eine Partie gegen Videoton Szekesfehervar/Ungarn vorgesehen. Möglich ist, dass noch ein drittes Match vereinbart wird. U. a. trainieren der FC Ingolstadt, der Karlsruher SC und Union Berlin ebenfalls an der Costa del Sol.

Von Armin Gibis und Andreas Werner

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