U21-Trainer Fröhling übernimmt

Aus! 1860 beurlaubt Trainer Markus von Ahlen

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Markus von Ahlen ist nicht mehr Trainer bei 1860.

München - Lange hat es sich abgezeichnet, nun ist es offiziell: Markus von Ahlen ist nicht länger Trainer beim TSV 1860 München. Am Dienstag gaben die Löwen die Trennung bekannt.

Die Verantwortlichen beim TSV 1860 München haben die Reißleine gezogen. Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden bei Darmstadt 98 haben sich die Löwen von Trainer Markus von Ahlen getrennt. Der Nachfolger von Ricardo Moniz konnte sieben Spiele in Folge keinen Sieg erringen und wurde deswegen beurlaubt. In 14 Spielen holte er lediglich zwölf Punkte.

"Wir bedauern sehr, dass Markus‘ Arbeit letztendlich nicht den Erfolg erzielt hat, den wir uns erhofft und unbedingt benötigt haben. Wir bedanken uns bei Markus ganz herzlich für seinen Einsatz", erklärte Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner via Pressemitteilung.

Der eigentliche U21-Trainer Torsten Fröhling wird bis auf Weiteres das Training der Löwen übernehmen, heißt es seitens des TSV 1860. Die Mission des 48-Jährigen beginnt am Samstag gegen den FC St. Pauli (13.00 Uhr) gleich mit einem Abstiegskrimi - und dem Duell gegen den Ex-Löwen Ewald Lienen.

Von Ahlens Demission hatte sich bereits im Laufe des Montags abgezeichnet - und zwar in stilloser Form. Trennungsgerüchte machten auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße schon vormittags die Runde. Und dennoch ließen die Sechziger den angeschlagenen Coach noch einmal vor die Presse treten und sogar den Trainingsplan für die Woche verkünden. "Stand jetzt bin ich Cheftrainer. Ich weiß nichts anderes", hatte der 44-Jährige da auch gesagt, aber insgeheim gewiss schon geahnt, was kommen sollte. Von Ahlen ist der achte Trainer, der in dieser Zweitligasaison gehen muss.

Alle Löwen-Trainer seit Werner Lorant

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Bis spät in den Montagabend hinein, so schrieben es Münchner Medien, hätten die Löwen-Chefs getagt und brauchten aber am Dienstag noch eine ganze Weile, um ihren Auserkorenen der Außenwelt mitzuteilen. Uwe Rösler, Michael Büskens, Uwe Neuhaus und Michael Frontzeck waren bis dahin mit mehr oder weniger stichhaltigen Argumenten ins Spiel gebracht und zum Teil bereits telefonisch befragt worden. Schließlich entschieden sich die Verantwortlichen für die interne Lösung.

Am Mittwoch um 13 Uhr laden die Löwen zu einer Pressekonferenz.

bix/fw/SID

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