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TSV 1860: Profi-Etat gesichert! BayWa-Deal bringt Löwen sechsstelligen Betrag

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Von: Ludwig Krammer

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Wird künftig den Namen der BayWa tragen: Das Löwen-Nachwuchsleistungszentrum.
Wird künftig den Namen der BayWa tragen: Das Löwen-Nachwuchsleistungszentrum. © imago

Der TSV 1860 kann wohl mit demselben Etat wie diese Saison für nächstes Jahr planen. Möglich macht das ein Deal mit der BayWa.

München – Aus sportlicher Sicht wird die Löwen-Saison am Samstag nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund II (13.30 Uhr, Grünwalder Stadion, ausverkauft) beendet sein. Trainer Michael Köllner schickt seine Mannschaft bis einschließlich 16. Juni in den Urlaub, dann beginnt die Vorbereitung auf die fünfte Drittliga-Spielzeit, die nach Wunsch der Vereinsführung doch bitte schön die letzte sein soll.

In dieser Saison scheiterten die Löwen mit einem Profi-Etat von rund fünf Millionen Euro am großen Ziel Zweitliga-Aufstieg. Mehr Geld wird es auch im neuen Sportjahr nicht geben – aber wohl immerhin gleich viel. Nach Informationen unserer Zeitung wird der noch fehlende Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich durch ein Geschäft mit Sponsor BayWa sichergestellt.

TSV 1860: Vorstandsvorsitzender der BayWa ist Lebensmitglied bei Sechzig

Der internationale Agrar-, Bau- und Energiekonzern mit Hauptsitz München wird die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) kaufen; in diesen Tagen sollen die Verträge unterschrieben werden. Vorgänger und Trikotsponsor Die Bayerische hatte den Weg freigemacht. Offiziell wollten die Löwen gestern keine Stellung zum ausgehandelten Deal nehmen. Intern war von einer „Vervielfachung“ des jährlichen Betrags die Rede.

Prof. Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG, ist nicht nur Lebensmitglied bei Sechzig, er war 2008, zu Zeiten des Präsidiums von Linde, auch als Klubchef im Gespräch. „1860 braucht ein vernünftiges Präsidium und eine entsprechende Besetzung im Aufsichtsrat. So, wie es derzeit läuft, geht es nicht“, sagte er damals im Gespräch mit unserer Zeitung. Vereinspolitische Ambitionen werden Lutz nicht mehr nachgesagt. In der Dritten Liga will er seinen Herzensverein trotzdem nicht versinken sehen. 1860-Geschäftsführer Marc Pfeifer pries die BayWa im September 2019 beim Premium-Partner-Pressetermin als weltweit aktiven Konzern, der sich „seiner Identität stets treu“ geblieben sei

„Mit ihrer Authentizität und Bodenständigkeit ist die BayWa somit ein sehr guter Partner und kann uns in vielerlei Hinsicht auch Orientierung geben.“ Nun auch als grüner Namensspender für die Blauen. (Ludwig Krammer)

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