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TSV 1860: So viel Fans dürfen gegen Meppen, Türkgücü und Halle ins Stadion

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Von: Ludwig Krammer

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Volle Ränge: Michael Köllner sehnt sie herbei, denn kurz nach seinem Dienstbeginn bei 1860 begann die Corona- resp. Geisterspielzeit. Imago
Volle Ränge: Michael Köllner sehnt sie herbei, denn kurz nach seinem Dienstbeginn bei 1860 begann die Corona- resp. Geisterspielzeit. Imago © Ulrich Wagner / Imago images

Die Zeit der Geisterspiele dürfte vorbei sein, in sämtlichen Bundesländern sind wieder Zuschauer zugelassen.

München – Allerdings mit unterschiedlichen Kapazitätsgrenzen, was einige Clubs auf die juristischen Barrikaden bringt. Wir zeigen, was den TSV 1860 und seine Fans in den nächsten Heim- und Auswärtsspielen erwartet.

SV Meppen (Samstag, 14 Uhr): In Niedersachsen sind bei Großveranstaltungen im Freien nach aktuellem Stand nur maximal 500 Zuschauer erlaubt. Der SV Meppen, der VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig haben wegen dieser Verordnung ihrer Landesregierung am Montag einen Normenkontroll-Eilantrag beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg eingereicht. Der DFB äußerte Verständnis: „Es ist angebracht, diese politische Entscheidung zu prüfen und wir hoffen, dass sie zeitnah korrigiert wird“, sagte DFB-Vizepräsident Peter Frymuth. Wann eine Entscheidung fallen wird? „Wir gehen davon aus, dass es nicht vor Donnerstag passieren wird“, sagte Meppens Pressesprecher Thomas Kemper auf Nachfrage. Im Club geht man von einem positiven Bescheid aus. „50 Prozent Auslastung wären in unserem Fall 6500 Zuschauer, auch Auswärtsfans dürften dann rein. Wir sind logistisch auf alles vorbereitet.“ Das genaue Karten-Prozedere will der SV Meppen direkt nach der Gerichtsentscheidung bekannt geben.

Türkgücü (Mittwoch, 16. Februar, 19 Uhr): Nach den jüngsten Lockerungs-Beschlüssen wird in Bayern künftig wieder eine Auslastung von 50 Prozent (statt 25) erlaubt sein, die Obergrenze liegt dann bei 15 000 Zuschauern (bisher 10 000). Für das „Auswärtsspiel“ des TSV 1860 im Olympiastadion ist wohl schon mit einer 15 000er-Zulassung zu rechnen. Ob die Zahl tatsächlich erreicht wird, ist angesichts der Boykottaufrufe in der Löwen-Fanszene gegen den insolventen Lokalrivalen kaum einzuschätzen. Laut Türkgücü-Pressestelle waren bis Dienstag knapp 3000 Karten verkauft, darunter rund die Hälfte an Sechzig-Fans. Eine Beschränkung des Gästekontingents gibt es aus nachvollziehbaren Gründen nicht.

Hallescher FC (Montag, 21. Februar, 19 Uhr): Für das nächste Heimspiel auf Giesings Höhen wird die Kapazität nach Lage der Dinge von 3750 auf 7500 Fans verdoppelt werden. Das bis dato letzte Spiel mit Vollauslastung von 15 000 Zuschauern fand am 20. November gegen Duisburg statt. Die Löwen gewannen 3:2, Siegtorschütze: Marcel Bär. (Ludiwg Krammer)

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