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1860 gegen FCB-Amateure: Pyro-Randale während Derby - Polizei wappnet sich für den Abend

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Von: Moritz Bletzinger

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Vor dem Stadtderby: Etwa 850 Löwen-Fans bejubelten ihren Mannschaftsbus am Wettersteinplatz.
Vor dem Stadtderby: Etwa 850 Löwen-Fans bejubelten ihren Mannschaftsbus am Wettersteinplatz. © Jörg Bullinger

Das München-Derby findet unter ganz speziellen Vorzeichen statt. Sportlich wie corona-bedingt. In Giesing wurde schon in der Nacht zuvor gezündelt.

Update vom 16. Mai, 17.20 Uhr: Die Polizei ist mit dem bisherigen Tag zufrieden, teilt ein Sprecher auf Anfrage mit. In der Stadt sei es rund um das Derby weitestgehend friedlich geblieben. Am Wettersteinplatz wurde es zwar einmal kurz laut, doch die geschätzt 850 Löwen-Fans haben nur ihren Mannschaftsbus bejubelt.

„Was uns aber nicht gefällt“, holt der Sprecher aus: „Pyrotechnik“. Raketen und Kanonenschläge waren in Giesing mehrfach zu sehen und zu hören. Ein Vorfall geht sogar darüber hinaus.

Eine Tram wurde während des Spiels mit Böllern beworfen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und wird nähere Details bei Zeiten bekanntgeben.

Nach dem Remis im Derby hofft die Polizei München jetzt auf einen ruhigen Abend. Zurücklehnen und entspannen werden sich die Beamten aber nicht. „Bei einem Stadtderby sind die Fans natürlich in der Stadt“, erklärt der Sprecher, „das Wetter ist gut. Deshalb sind wir vorbereitet, die Fans zur Not auseinander zu halten.“

München-Derby: Raketen gehen während Spiel hoch - Fans böllern in Giesing

Update vom 16. April, 14.39 Uhr: Die erste Halbzeit läuft und die FC Bayern Amateure liegen vorn. Jetzt gehen Raketen am Giesinger Berg hoch. Welches Fan-Lager dahinter steckt, lässt sich nicht feststellen. Es glitzert silbern.

1860 gegen FCB-Amateure: Pyro-Krawall an der Theresienwiese - Bayern-Stars schicken Video-Botschaft

Erstmeldung vom 16. Mai, 13.05 Uhr: München - Beide Teams brauchen im Derby jeden Punkt. Für die Löwen geht es um den Aufstieg, die Reserve des FC Bayern will hingegen den Abstieg unbedingt noch vermeiden. Ein Remis hilft niemandem. Das Lokalduell ist sportlich aufgeheizt wie selten. Wir begleiten den Showdown natürlich im Live-Ticker.

TSV 1860 gegen FC Bayern: Pyro-Nacht vor dem Derby - Polizei stellt 1860-Banner sicher

Auf der Theresien wurde schon in der Nacht vor dem Derby kräftig gezündelt. „Hier regiert der TSV“, schallt es an der Bavaria. Etliche Bengalos brennen. Dutzende Löwen-Fans hatten sich gegen Mitternacht zusammengetrommelt. Die Polizei rückte ebenfalls aus.

Ein 1860-Banner wurde sichergestellt. Ob sich das jemand wieder abholt? Personen oder Verantwortliche wurden aber nicht erfasst, teilt die Polizei München auf Nachfrage mit. Zu Schaden kam bei der Pyro-Aktion niemand.

TSV 1860 gegen FC Bayern: Polizei stationiert sich in Giesing - Lage vor Anpfiff ruhig

Wenige Stunden vor Anpfiff ist die Lage in München ruhig. Was der Tag bringen könnte, will die Polizei nicht einschätzen. Einige Beamten fuhren gegen Mittag raus. Am Wettersteinplatz hatten sich da schon einige wenige Löwen-Anhänger versammelt. Als der 1860-Mannschaftsbus ankam, wurde es laut. Blieb aber friedlich.

TSV 1860 gegen FC Bayern II: Löwen-Fans säumen vor dem Münchner Derby den Wettersteinplatz.
TSV 1860 gegen FC Bayern II: Löwen-Fans säumen vor dem Münchner Derby den Wettersteinplatz. © Jörg Bullinger

FC Bayern Amateure kämpfen gegen den Abstieg: Profis senden Video-Botschaft

Die Löwen wurden in der Nacht von ihren Fans eingestimmt. Für die Bayern-Amateure übernehmen das die Bundesliga-Stars. Sie schicken über Twitter eine Video-Botschaft an die Youngster. „Ich wünsche euch von ganzem Herzen ganz viel Glück“, sagt Thomas Müller, „und haut alles raus. So, dass ihr danach in den Spiegel schauen könnt und wisst, ihr habt alles gegeben. Ob es danach reicht oder nicht, das steht in den Sternen. Ergebnisse kann man nicht garantieren.“

Schießen die Löwen die kleinen Bayern in die Regionalliga? Köllner hat „überhaupt keine Emotionen“

Bis zum Ende durchziehen! Fordert Müller. „Let‘s get it done!“, pusht Alphonso Davies. Sarah Zadrazil drückt die Daumen. Beim TSV 1860 ist die interne Stimmung merklich entspannter. Absteigen können die Löwen schließlich nicht. Coach Köllner lässt sich ohnehin nicht aus der Ruhe bringen. „Wir schauen nur auf uns und haben da überhaupt keine Emotionen“, sagt er zur Möglichkeit, dass die Löwen den FCB-Nachwuchs in der Regionalliga schießen könnten.

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