Serie geht weiter

Ticker: Starke Löwen lassen Jena keine Chance - Gebhart nach Fast-Spielabbruch eiskalt

Die Löwen feiern einen Auswärtssieg in Jena. Hier bejubelt Timo Gebhart (M.) sein Tor.
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Die Löwen feiern einen Auswärtssieg in Jena. Hier bejubelt Timo Gebhart (M.) sein Tor.

1860 München darf vom Aufstieg träumen: In Jena feierte die seit nun 14 Spielen unbesiegte Köllner-Elf den zweiten Sieg in Serie und klopft oben an. Der Ticker.

  • Ticker: FC Carl Zeiss Jena - TSV 1860 München 0:3
  • 1860 München war in der Dritten Liga seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen und setzt seine Serie auch in Jena fort.
  • Die Löwen schnuppern an den Aufstiegsplätzen

Update vom 7. März, 16.55 Uhr: Bei den Löwen hat in Jena alles funktioniert - fast alles. Denn die Rückfahrt verzögert sich wegen eines Reifenproblems am Bus.

Panne beim Löwen-Bus.

Vorbericht: Jena gegen 1860 München im Ticker

München - Der Lauf der Münchner Löwen ist mittlerweile kaum mehr zu glauben. Seit 13 Pflichtspielen wurde die Elf von Michael Köllner nicht mehr geschlagen und kletterte nach einer Hinrunde voller Abstiegsangst plötzlich in die oberen Tabellenregionen. 

Nach dem Sieg gegen den Chemnitzer FC ist die Aufstiegs-Relegation aktuell nur noch vier Punkte entfernt und die Löwen-Träume werden immer lebendiger. Um sie am Leben zu halten, sollten allerdings auch gegen Jena drei Punkte her. 

TSV 1860 München gegen Carl Zeiss Jena: Löwen brauchen Siege für den Aufstiegstraum

Denn die starke Serie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der TSV die wichtigen Zähler eher nach dem Motto „langsam aber sicher“ sammelt. Vor dem Dreier am vergangenen Wochenende spielten sie vier Mal in Folge Remis

Im Rennen um den Aufstieg helfen diese kleinen Schritte aber nur wenig. Es müssen Siege her, wenn man am Ende ein wirkliches Wörtchen um die 2. Liga mitreden möchte. Auch, wenn die anderen Drittligisten ebenfalls nicht so recht wollen oder können und sich ein wahres Schneckenrennen liefern.

1860 München träumt plötzlich vom Aufstieg: Form von Stefan Lex beinahe sinnbildlich

Einer, der ganz viel dazu beigetragen hat, dass die Löwen auf einmal nach oben blicken können, ist Stefan Lex. Unter Michael Köllner blüht der ehemalige Ingolstädter regelrecht auf, während er in der Hinrunde nach überstandener Verletzung einfach nicht so recht in den Tritt kommen wollte.

So verläuft die Formkurve des Offensiv-Spezialisten nahezu deckungsgleich zu der seines Arbeitgebers. Trotzdem bleibt man in Giesing auf dem Boden der Tatsachen. Man fühle sich nicht unbesiegbar, erklärte Lex nach dem Chemnitz-Spiel und auch die Tabellensituation ordnet er nüchtern ein: „Bislang haben wir allerdings eher davon profitiert, dass die Mannschaften vorne schwächeln.“

TSV 1860 blüht sportlich auf: Hinter den Kulissen gibt es aber wieder einmal Zoff

Über Patzer der Konkurrenz wird sich der TSV aber auch in der Schlussphase der Saison wohl kaum beschweren. Zumal sich die Löwen - wieder einmal - hauseigene Nebenkriegsschauplätze basteln. Hasan Ismaik und Robert Reisinger tragen eine Rassismus-Debatte öffentlich aus. Als „hanebüchen“ betitelte der Präsident die Vorwürfe des Gesellschafters, der nach dem Hopp-Eklat vom FC Bayern schwärmte und seine Löwen in die Pflicht nehmen wollte. Aus 1860-Sicht bleibt nur zu hoffen, dass sich die Mannschaft davon nicht irritieren lässt. 

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