Drei KSC-Tore in neun Minuten

1860-Pleite nach Führung - "Müssen positiv bleiben"

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Rubin Okoties reichte nur noch zum Anschlusstreffer für 1860, der Ausgleich fiel allerdings nicht mehr.

München - Der TSV 1860 vergibt unter den Augen von Investor Hasan Ismaik eine Pausenführung und kassiert innerhalb von neun Minuten drei Tore gegen den Karlsruher SC.

Der Karlsruher SC bleibt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga Herbstmeister FC Ingolstadt auf den Fersen: Die Badener kamen im Duell der Ex-Bundesligisten bei 1860 München zu einem am Ende verdienten 3:2 (0:1). Damit rangiert der KSC mit 30 Punkten nun auf Position zwei drei Zähler hinter Ingolstadt. Karlsruhe blieb auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

Maximilian Wittek (28.) brachte die Münchner Löwen vor 16.400 Zuschauern in der Allianz Arena mit einem fulminanten Schuss aus 30 Metern in Führung. Rouwen Hennings (59./69.) und Hiroki Yamada (67. ) sorgten innerhalb von acht Minuten in der 2. Hälfte für die Wende. Rubin Okotie (74.) gelang mit seinem elften Saisontor nur noch das Anschlusstor. Die Sechziger rutschten durch die Pleite auf Relegationsplatz 16 ab. Es war die vierte Heimschlappe in Folge für die Münchner.

Die kampfstarken Gastgeber ließen dem KSC kaum Raum, um das Spiel zu entwickeln. Das Traumtor von Wittek sorgte für zusätzliche Sicherheit aufseiten der Münchner. Nach dem Wechsel drehte der KSC aber auf und verlieh dem Spiel mit einer Energieleistung und drei schnellen Toren eine Wende.

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„Das Positive ist, dass wir am Mittwoch gegen den 1. FC Kaiserslautern direkt die Möglichkeit haben, das wieder gut zu machen“, kommentierte Trainer Markus von Ahlen mit Blick auf die anstehende englische Woche. Auch Daniel Adlung will sich noch nicht entmutigen lassen. „Es sieht jeder, dass die Situation schlecht ist, aber es gibt noch zwei Spiele, da müssen wir positiv bleiben“, befand der Mittelfeldspieler.

Unter den Augen ihres Millionen-Investors Hasan Ismaik konnten die Gastgeber das Spiel lange ausgeglichen gestalten. Nach der Pause machten sich aber einmal mehr die eklatanten Defensivschwächen des TSV bemerkbar, vor allem Gary Kagelmacher erwischte einen ganz schlechten Tag und begünstigte mit seinen Fehlern zwei Gegentreffer. „Wir geben das Spiel in kurzer Zeit unnötigerweise völlig aus Hand“, klagte Okotie hinterher.

Die Bestnoten bei den Münchnern verdienten sich Wittek und Daniel Adlung. Beim KSC gefielen vor allem Hennings und Yamada.

Der Spielverlauf im Live-Ticker zum Nachlesen.

SID

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