Hain und Wolf gegen Sandhausen verletzt raus

1860 nach Pleite am Abgrund - "Müssen das abstellen"

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Andrew Wooten erzielt bereits nach sieben Minuten die frühe Führung für die Gäste.

München - Der TSV 1860 hat nach einem kleinen Zwischenhoch im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen weiteren Nackenschlag erhalten.

Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage kassierten die Löwen eine 2:3 (0:1)-Pleite im Duell der Tabellennachbarn gegen den SV Sandhausen. Während München nach seiner siebten Heimpleite in dieser Saison nach wie vor nur einen Punkt vor Relegationsplatz 16 und Abstiegsplatz 17 liegt, dürfte Sandhausen nach seinem vierten Auswärts-Dreier und zehn Zählern Vorsprung auf die Gefahrenzone aus dem Gröbsten heraus sein.

"Sowas darf nicht passieren", schimpfte Löwen-Kapitän Christopher Schindler nach der Partie. "Ich glaube nicht, dass das Nervosität war. Wir müssen das abstellen, sonst wird es sehr, sehr schwer. Wir müssen jetzt die kurze Trainingswoche nutzen und in Fürth die Punkte holen."

Vor 17.100 Zuschauern machten Andrew Wooten (7.), Manuel Stiefler (47.) und der frühere Münchner Nicky Adler (52.) den Erfolg der Gäste perfekt. Gary Kagelmacher (33.) hatte für die Sechziger zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. Kagelmacher (90. +1) sorgte auch für den Endstand.

Gegen effektive Sandhäuser fiel 1860 nicht viel ein. Im Sturm fehlte ohne den verletzten Top-Torjäger Rubin Okotie die nötige Durchschlagskraft, in der Abwehr leisteten sich die Löwen zahlreiche Schnitzer. Nach dem 1:1 durch Kagelmacher bestimmte München mal eine knappe Viertelstunde bis zur Pause das Geschehen, nach dem Doppelschlag für Sandhausen kurz nach der Pause war es bei den Hausherren aber schnell wieder mit der Herrlichkeit vorbei.

Zudem bitter: Okotie-Vertreter Stephan Hain musste bereits nach 27 Minuten verletzt vom Feld. Und auch der für Hain eingewechselte Marius Wolf musste mit Schmerzen vorzeitig vom Feld (61.).

"Wir haben heute die Standards verloren", sagte 1860-Trainer Torsten Fröhling. "Es ist schade, da haben wir das Quäntchen Glück nicht gehabt. Wir haben ordentlich Fußball gespielt, wenn auch nicht zwingend. Wir sind wiedergekommen, hätten vor der Pause vielleicht das 2:1 machen müssen. Schade, dass wir nicht belohnt wurden. Wir müssen das Ding sehr schnell abhaken. Am Freitag wartet Fürth."

Bester Münchner war Kagelmacher. Bei den Kurpfälzern ragten Stiefler und Aziz Bouhaddouz heraus.

Der Spielverlauf im Ticker zum Nachlesen.

SID

Bilder: Löwen-Pleite zu Hause gegen Sandhausen

Löwen-Pleite gegen Sandhausen - Siebenmal Note 5!

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