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„Wir werden uns der Situation stellen“ - Löwen müssen wohl gegen Viktoria Köln antreten

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Von: Ludwig Krammer

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Günter Gorenzel versammelt die Mannschaft um sich.
Günter Gorenzel versammelt die Mannschaft um sich. © Stefan Matzke

16 Spieler begrüßte Köllner-Ersatz Gorentel zum Trainingsauftakt beim TSV 1860 nach dem Corona-Chaos. Laut DFB-Statuten genug für das Spiel am Sonntag gegen Köln.

München - Zwei Partien hinken die Löwen dem Zeitplan in der 3. Liga hinterher. Nach dem Corona-Ausbruch vom vergangenen Samstag fielen das Derby gegen Türkgücü im Olympiastadion und das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ins Wasser. Folgt mit der Auswärtspartie bei Viktoria Köln (Sonntag, 13 Uhr) nun die dritte Absage in Serie? Es sieht nicht danach aus – Stand jetzt werden die Löwen wohl antreten müssen.

16 spielberechtigte Spieler schreiben die Statuten des DFB für eine Austragung vor.

TSV 1860: Gesundheitsämter entscheiden über Austragung

Zum gestrigen Nachmittagstraining konnte Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel (in Vertretung der Corona-Kontaktpersonen Michael Köllner und Co-Trainer Günter Brandl) inklusive des gelbgesperrten Richard Neudecker und des angeschlagenen Marius Willsch insgesamt 16 Spieler begrüßen: die Torhüter Marco Hiller, Tom Kretzschmar und Georg Szekely, die Abwehrspieler Niki Lang, Semi Belkahia und Phillipp Steinhart, die Mittelfeldkräfte Quirin Moll, Erik Tallig, Merveille Biankadi und Dennis Dressel, sowie die Stürmer Marcel Bär und Tim Linsbichler. Dazu kamen mit Rechtsverteidiger Julian Bell und Rechtsaußen Devin Sür zwei Spieler aus der U 19.

Günter Gorenzel vertritt Michael Köllner.
Günter Gorenzel vertritt Michael Köllner. © Stefan Matzke

Da Neudecker und Willsch den DFB-Regeln zufolge als zur Verfügung stehend gelten, hätten die Löwen damit bereits genügend
Akteure beisammen.

Mit den am Freitag zu erwartenden Freitestungen von Kontaktpersonen sei damit zu rechnen, dass die Quote für Sonntag erfüllt werden könne, hieß es im Verein. Wie hatte Gorenzel am Montag gesagt: „Es ist keine Frage, ob wir wollen oder nicht wollen, wir werden uns der Situation stellen.“ Das letzte Wort haben am Wochenende die zuständigen Gesundheitsämter in München und Köln.

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