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Ist das Grünwalder eine Geldvernichtungsmaschine? Ismaik kritisiert negative Stimmung

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Von: Uli Kellner

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Die Kultstätte der Löwen-Fans: das Grünwalder Stadion.
Die Kultstätte der Löwen-Fans: das Grünwalder Stadion. © IMAGO/Ulrich Wagner

Ist das Grünwalder Stadion Fluch oder Segen für den TSV 1860 München? Die Löwen verlieren im Vergleich zur Konkurrenz jedes Spiel bares Geld.

München - Kultstätte Grünwalder Stadion. Groundhopper reisen wegen des besonderen Flairs nach Giesing, doch das städtische Stadion stellt für Hauptmieter TSV 1860 eine „Geldvernichtungsmaschine“ dar, wie die SZ schreibt – und Punkt für Punkt aufschlüsselt. Im Vergleich zur Drittligakonkurrenz stünden den Löwen pro Saison 1,7 Millionen Euro weniger zur Verfügung, weil der Verein nicht am Catering beteiligt ist (minus 400 000 Euro), stattdessen eine teure VIP-Alm unterhalten muss, eine MVV-Pauschale schlucken muss, Werbegelder nur eingeschränkt fließen...

... Hasan Ismaik forderte kürzlich einen anderen Stadionweg als den geplanten Ausbau für 18 100 Zuschauer. Und: Der Investor, obwohl er noch nie einen Fuß in dieses Stadion gesetzt hat – er kritisiert die Stimmung in demselben. „Es überrascht mich, dass bei 1860 nur negative Botschaften aus der Kurve kommen“, schrieb er nach dem Auftakt-Heimsieg bei Facebook und räsonierte: „Ich bin nicht der große Ultra-Versteher, aber ich vertrete die klare Meinung, dass die Liebe zu unserem Club über allem stehen sollte. Die Mannschaft braucht positive Energie.“ Hintergrund seiner Kritik: Zuletzt wurde wieder häufiger die Anti-Ismaik-Flagge geschwenkt, am Samstag zudem per Flugblatt die Ablösung von Anthony Power gefordert. (ulk)

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