Karteneinnahmen fehlen

Löwen-Sportchef Gorenzel: „Es wird schwierig, unseren Etat beibehalten zu können“

Günther Gorenzel kommt mit Löwen-Maske zum Training.
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Günther Gorenzel kommt mit Löwen-Maske zum Training.

Die Löwen dürfen in der 3. Liga gegen Duisburg wieder ran. Aber: Sportchef Günther Gorenzel schlägt den Etat-Alarm.

München - Genau 85 Tage werden am Sonntag vergangen sein seit dem 3:0-Sieg der Löwen bei Carl-Zeiss Jena. Die eröffnende Spielunterbrechung wegen Anti-Hopp-Transparenten – Geschichten wie aus einer anderen Zeit. Eine Zeit, an die 1860 sportlich nahtlos anknüpfen will – der Tabellenführer kommt da als Gegner gerade recht.

„Duisburg ist die stärkste Mannschaft in der Liga“, sagt 1860-Trainer Michael Köllner. „Sie haben die zweitmeisten Tore erzielt. Da müssen wir uns mächtig strecken, aber wir sind bereit!“ Öffentliche Belege fehlen ohne Testspiele, greifbarer sind die Finanzen. „Wir haben die restlichen sechs Heimspiele mit jeweils 15.000 Zuschauern in der Kalkulation“, sagt Sportchef Günther Gorenzel. Durch den Verzicht der Dauerkarten-Inhaber auf Rückerstattung und den Verkauf von „Geistertickets“ seien bereits ein Drittel der Zuschauereinnahmen kompensiert, was Gorenzel sehr freut. Aber: „Es wäre schön, wenn wir alle 90.000 Tickets an die Frau und den Mann bringen könnten und sechs Mal ausverkauft wären. Andernfalls wird es schwierig, unseren Etat für die Saison 2020/2021 beibehalten zu können.“

TSV 1860 München: Löwen wollen mit Mölders verlängern

In Sachen Kaderplanung hat Gorenzel aktuell nichts zu verkünden. Mit Sascha Mölders (35) soll verlängert werden, vor dem Abschied steht Markus Ziereis (27), der sich mit Regionalligist Bayreuth auf einen Zweijahresvertrag plus Option geeinigt haben soll.

Bei der Nachfolge von Geschäftsführer Michael Scharold beim TSV 1860 soll die Entscheidung zwischen zwei Kandidaten fallen. Beide Gesellschafter haben einen Favoriten.

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