Indirektes Duell um den Aufstieg

Der Löwen-Retter hängt seine Schuhe an den Nagel: Bülows letzte Visite bei 1860 München

Am 2. Juni 2015 trifft Kai Bülow zum 2:1 gegen Holstein Kiel, der TSV 1860 bleibt in der zweiten Liga
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Am 2. Juni 2015 trifft Kai Bülow zum 2:1 gegen Holstein Kiel, der TSV 1860 bleibt in der zweiten Liga.

Wenn der TSV 1860 am Samstag gegen Hansa Rostock spielt, steht eine Menge auf dem Spiel. Dazu gibt es das Wiedersehen mit einem „Ex-Löwen“, der einen Platz im Herzen der Fans hat.

  • Am Samstag empfängt der TSV 1860 München einen Gegner im Kampf um den Aufstieg in die 2. Liga.
  • Bei Hansa Rostock kommt es zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Kai Bülow.
  • Der Abwehrspezialist hat sich mit einem Treffer in die Herzen der „Löwen“-Fans gespielt.
  • Mehr zu diesem Thema gibt es in unserer App.

München - Sein Rettungstor gegen Holstein Kiel 2015 wird kein Fan des TSV 1860 je vergessen, am Samstag (13. Juni) wird Kai Bülow im Trikot seines Heimatklubs Hansa Rostock ein letztes Mal gegen 1860 München auflaufen (hier geht‘s zu unserem Live-Ticker). Nach der Saison will der Defensivmann neue berufliche Wege gehen – die Karriere endet dort, wo sie einst begann.

TSV 1860: Bülow war ein Münchner „Löwe“, wie er im Bilderbuch steht

„Bei Sechzig hat Kai nicht nur einen Platz in den Geschichtsbüchern, sondern auch in den Herzen der Fans“, sagt Allesfahrer und Edelfan Franz Hell. „Er war fußballerisch sicher nicht der Größte, aber eine Leitfigur und ein Kämpfer, wie es zu seiner Zeit von 2010 bis 2017 bei uns nicht viele gegeben hat. Dazu hatten seine Aussagen immer Hand und Fuß, er war kein Lautsprecher, sondern einer, dessen Meinung gezählt hat, weil er Taten hat folgen lassen.“

Für das Drittliga-Spiel gegen den TSV 1860 kann Hell ihm „natürlich nicht die Daumen drücken, aber für die Zukunft wünsche ich ihm nur das Beste.“ Bülows Bilanz nach 15 Jahren als Profi: 29 Bundesliga-, 272 Zweitliga-Einsätze und bisher 65 Spiele in Liga drei. Für die „Löwen“ legte der Innenverteidiger trotz seiner angestammten Position gerne auch mal Torgefahr an den Tag: 13 Treffer in 171 Spielen gelangen dem 34-Jährigen.

Mit einem furiosen Auswärtssieg in Uerdingen hat 1860 die Heimpleite gegen Würzburg wiedergutgemacht. Ein früherer Keeper der „Löwen“ erklärt, warum er fest mit einem Aufstieg rechnet.

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