Löwen-Investor lud zum Edel-Japaner

Ismaik: Das besprach er mit Tischnachbar Schindler

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Das Team der Löwen mit Hasan Ismaik vor dem ­Mandarin Oriental.

München - Bei seinem jüngsten Abstecher nach München wollte Hasan Ismaik der Mannschaft des TSV 1860 etwas Gutes tun. Beim Mittagessen saß er mit Präsident, Trainer und Kapitän an einem Tisch.

Die Idee war Hasan Ismaik am Dienstag auf der Rückfahrt von einem Treffen mit den Verwaltungsräten in Grasbrunn in den Sinn gekommen. „Was können wir für die Mannschaft tun?“, fragte er Präsident Peter Cassalette, den Ismaik in seinem Maybach mit zurück nach München chauffierte, bevor sich beide dann zum Länderspiel zwischen Deutschland und Italien in die Allianz Arena aufmachten.

Die Antwort hatte der Investor dann selbst schnell parat. „Ich lade die Spieler zum Essen ein“, schlug er vor. Und wenn Ismaik zum Essen lädt, dann geht es nicht zum Italiener um die Ecke, nein, dann wird ein ganzes Restaurant in einem Fünf-Sterne-Hotel gebucht. In diesem Fall das Matsuhisa im ersten Stock des Mandarin Oriental Hotels, in dem Ismaik immer logiert, wenn er in München Station macht. Der international gefeierte Meisterkoch Nobuyuki verwöhnte die Löwen mit japanischen Spezialitäten wie Sashimi vom Schwarzen Kabeljau und Gelbflossenthunfisch mit Jalapeños, über Teeblättern geschmortes Lamm mit peruanischer Anticucho-Sauce sowie traditionellem Sushi. Nur der berüchtigte Kugelfisch blieb außen vor. Schließlich haben die Löwen fest vor, am Sonntag beim Karlsruher SC mit der bestmöglichen Aufstellung anzutreten…

Allerdings mussten die nach dem Training hungrigen Spieler noch eine Viertelstunde ausharren, bevor all die Köstlichkeiten serviert wurden. So lange nämlich dauerte Ismaiks durchaus launige Ansprache, in der er der Mannschaft Mut machte und auch vermittelte, was auf dem Spiel steht im Abstiegskampf. „Es ist wichtig, dass wir in der Zweiten Liga bleiben“, sagte er. „Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen und dass wir sehr positive Aspekte in die neue Saison mitnehmen werden. Ich trage meinen Teil dazu bei, um mit den Löwen neue Höhenflüge zu erreichen!“

Beim Essen saß Ismaik zusammen mit Peter Cassalette, Trainer Benno Möhlmann, Kapitän Christopher Schindler und Daniel Adlung an einem Tisch. Der 39-Jährige fragte und notierte viel in den Gesprächen mit seinen Tischnachbarn. Von Schindler wollte Ismaik wissen, was man besser machen könne beim TSV 1860. „Vor allem für mehr Kontinuität sorgen“, lautete die Antwort.

Heute Nachmittag trifft sich Ismaik noch einmal im Mandarin zu Gesprächen mit dem Präsidium, danach wird er München wieder verlassen.

cm

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