Erstmals seit Saisonstart

Schaffen die Löwen den Sprung aus der Abstiegszone?

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Folgt nach dem Dreier zuhause gegen den FC St. Pauli der nächste Sieg?

München - Der TSV 1860 muss am Samstag in Paderborn ran. Dort könnten die Löwen erstmals seit Saisonbeginn die Abstiegszone verlassen. Dazu brauchen die Blauen den zweiten Sieg in Serie.

Ehe der Reisetross des TSV 1860 am Freitag in Richtung Ostwestfalen startete, wurde noch einmal die neue Stimmungslage zum Ausdruck gebracht, die eine Mischung ist aus Lockerheit, gewachsenem Selbstbewusstsein und Möhlmannschem Pragmatismus. „Drei ungeschlagene Spiele in Serie!“, twitterte der Klub: „Kein Grund zum Abheben – außer mit dem Flieger nach Paderborn! #SCPM60 #tsv1860“.

Dort stand am Nachmittag das Abschlusstraining auf dem Programm. Letzte Vorbereitungen für den Auftritt bei Stefan Effenbergs Paderbornern. Das Ziel für das Duell mit dem Tabellennachbarn hatte Benno Möhlmann bereits am Vortag formuliert. „Es gibt keine Garantie auf Siege“, sagte der Trainer: „Wir wollen unsere beste Leistung abrufen. Danach sehen wir, zu was es reicht.“ Idealerweise zum ersten Dreier in einem fremden Stadion seit dem 32. Spieltag der letzten Saison (1:0 in Frankfurt). Möhlmanns Kommentar hierzu: „War unverdient damals.“ Schließlich war er im Mai noch Trainer des unterlegenen FSV. Und, fügte er in gewohnter Schnoddrigkeit hinzu: Klar wäre mal wieder ein Auswärtssieg fällig. „Der richtige Zeitpunkt dafür ist alle 14 Tage“, scherzte er.

1860 München will miese Auswärtsbilanz aufbessern

Würde die schwarze Auswärtsserie am Samstag enden, beim gastfreundlichen SCP (erst zwei Heimsiege), hätte das Auswirkungen in der Tabelle, die noch vor kurzem kaum einer für möglich gehalten hätte. Erstmals seit dem ersten Spieltag könnten die Löwen einen Nichtabstiegsplatz erobern. Rechtzeitig zur Adventszeit wäre das eine schöne Überraschung, denn erst vor wenigen Wochen hatte Möhlmann gesagt: „Natürlich sieht die Tabelle nicht gut aus. Sie wird auch bis Weihnachten nicht gut aussehen.“

Wäre mal was Neues, wenn die Löwen ihrer Zeit voraus wären. Christopher Schindler, der Kapitän, traut seinem Team jedenfalls zu, den 323 Minuten ohne Gegentor weitere hinzuzufügen: „Wir müssen hinten die Burg sichern“, fordert er eine kompakte Defensivleistung ein: „Und dann sieht man ja, dass wir die Qualität haben, vorne auch gefährlich zu werden.“

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