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Transfer-Aufreger vor DFB-Pokal-Duell: KSC-Boss Kreuzer spricht über Flirt mit Löwen-Leader

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Oliver Kreuzer wollte 2018 den heutigen Löwen-Kapitän Stefan Lex zum Karlsruher SC holen.
Oliver Kreuzer wollte 2018 den heutigen Löwen-Kapitän Stefan Lex zum Karlsruher SC holen. © Imago Images / Rudel

Angeführt von Stefan Lex will der TSV 1860 München am Dienstag ins Viertelfinale im DFB-Pokal. 2018 wäre der Löwen-Kapitän fast bei Gegner Karlsruher SC gelandet.

München - Oliver Kreuzer kehrt am Dienstag an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 56-Jährige versuchte sich von November 2015 bis Juni 2016 vorübergehend beim TSV 1860 und trifft am Dienstagabend mit dem Karlsruher SC auf die Löwen: „Besonders auf der Geschäftsstelle hatte ich tolle Menschen um mich“, erinnert sich der ehemalige Sportdirektor im Gespräch mit der Bild an sein kurzes Intermezzo an der Isar.

Vor dem Achtelfinale im DFB-Pokal legt der Macher der Badener aber alle Freundschaften auf Eis: ,Es gibt keinen Favoriten. Das wird ein ganz heißer Kampf. Wir haben nichts herzuschenken, das Geld braucht jeder“, sagt Kreuzer. Gemeint sind die 1,004 Millionen Euro, die der Sieger für das Erreichen des Viertelfinales bekommt.

„2018 wollte ich Lex unbedingt zum KSC holen.“

KSC-Geschäftsführer Oliver Kreuzer.

Die Bewachung eines Löwen legt der 282-fache Bundesliga-Spieler seiner Mannschaft besonders ans Herz: Kapitän Stefan Lex. „Den dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen, er kann den Unterschied ausmachen“, sagt Kreuzer. Er hatte den 32-jährigen Anführer einst auch auf dem Einkaufszettel: „2018 wollte ich Lex unbedingt zum KSC holen, wir hatten uns auch getroffen“, erinnert sich Kreuzer an den Flirt. „Am Ende hat er sich für die Löwen entschieden. Jetzt kann er mich nochmal ärgern.“

Am Dienstagabend (ab 18:30 im Live-Ticker) will er mit seinem Klub in die nächste Runde einziehen. Die Löwen hat der KSC-Geschäftsführer nicht nur wegen des anstehenden DFB-Pokal-Fights* fest im Blick. Er traut seinem ehemaligen Arbeitgeber ein Comeback im Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga zu: „Die ersten neun in der dritten Liga dürfen hoffen. Die Löwen haben die Qualität und einen guten Trainer“, so Kreuzer. (Jörg Bullinger) *heidelberg24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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