Darmstadt-Angebot ist dem TSV 1860 deutlich zu niedrig

Gorenzel rechnet mit Dressel-Verbleib: „Gehe davon aus, dass die Sache durch ist“

Günther Gorenzel (r.) geht davon aus, dass Dennis Dressel auch in der kommenden Saison für den TSV 1860 aufläuft.
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Günther Gorenzel (r.) geht davon aus, dass Dennis Dressel auch in der kommenden Saison für den TSV 1860 aufläuft.

Bleibt Dennis Dressel doch beim TSV 1860? Das Angebot aus Darmstadt ist Sportchef Günther Gorenzel deutlich zu niedrig. Trainer Michael Köllner plant mit dem 22-Jährigen.

München - Hat sich das Transferthema Dennis Dressel zu Darmstadt 98 bereits erledigt? Nach den neuesten Aussagen von 1860-Trainer Michael Köllner und -Sportgeschaftsführer Günther Gorenzel deutet alles darauf hin, dass der 22-jährige Mittelfeldspieler mit auslaufendem Vertrag den Löwen noch mindestens eine Saison erhalten bleiben wird. „Die Zahlen von Darmstadt sind weit davon entfernt, was für uns wirtschaftlich Sinn ergeben würde“ sagte Gorenzel am Dienstag am Rande eines Sponsorentermins.

Angeblich bietet der Zweitligist aus Hessen für den Wunschspieler rund 200.000 Euro Ablöse – entschieden zu wenig für die Ansprüche der Löwen, bei denen Dressel eine zentrale Rolle einnimmt. Gorenzel: „Dennis kann bei uns eine absolute Identifikationsfigur werden. Ich gehe davon aus, dass die Sache durch ist.“

„Wir planen mit dem Spieler.“

Löwen-Trainer Michael Köllner über Dennis Dressel.

So sieht es auch Trainer Köllner. „Wir planen mit dem Spieler. Ich nehme es in der täglichen Trainingsarbeit mit ihm nicht so wahr, dass er mit dem Kopf nicht bei der Sache wäre.“ Dressel werde am Donnerstag wie geplant ins Trainingslager nach Windischgarsten in Österreich mitfahren.

Zuvor testen die Löwen in der Heimat, heute Abend um 18 Uhr gegen den Regionalligisten SV Heimstetten (500 Zuschauer, ausverkauft, live bei Löwen-TV). Köllner kündigte gestern bereits an, dass die drei externen Zugänge Kevin Goden, Yannick Deichmann und Marcel Bär bei dieser Gelegenheit gleich ein erstes Mal zum Einsatz kommen werden. Erwartungsgemäß nicht mit dabei sein könne hingegen das Trio der Verletzten Marius Willsch (Schambeinentzündung), Daniel Wein (Achillessehnenreizung) und Fabian Greilinger (Aufbautraining nach Syndesmoseriss). „Es hat auch keinen Sinn, dass sie mit ins Trainingslager fahren“, erklärte Köllner. „Zuhause können sie ihre Rückstände aufarbeiten.“ (LUDWIG KRAMMER)

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