Nur ein Spiel seit der Pandemie vor Fans

Das Grünwalder Stadion lebt: TSV 1860 München und Türkgücü dürfen vor Fans spielen

Die Tribünen des altehrwürdigen Grünwalder Stadions werden schon bald wieder gefüllt sein.
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Die Tribünen des altehrwürdigen Grünwalder Stadions werden schon bald wieder gefüllt sein.

Für die Anhänger des TSV 1860 hat das lange Warten ein Ende. Zum ersten Mal seit Februar 2020 dürfen die Löwen im Grünwalder Stadion wieder vor Fans spielen.

München - Das lange Warten hat für die Fußball-Fans ein Ende. Zur kommenden Saison werden wieder Zuschauer in die Stadien gelassen. Das gab die bayerische Staatsregierung am Dienstag bekannt. Demnach werden die Arenen in den Profi-Ligen zu 35 Prozent ausgelastet - insgesamt dürfen maximal 20.000 Fans im Stadion sein.

TSV 1860 München zum Liga-Auftakt nach 17 Monaten wieder vor Fans im Grünwalder Stadion

Für die bayerischen Drittliga-Vertreter Türkgücü München* und den TSV 1860 bedeutet das: Bei Spielen im Grünwalder Stadion dürfen bis zu 5.250 Zuschauer kommen. Türkgücü dürfte nach der Obergrenze maximal 20.000 Anhänger im Olympiastadion empfangen. Zum Saisonauftakt der Münchner Löwen gegen den 2. Liga*-Absteiger Würzburger Kickers werden danach zum ersten Mal seit dem 7. März 2020 wieder mehr als 1.000 Zuschauer im altehrwürdigen Grünwalder Stadion sein. Bei der Partie des FC Bayern II gegen Sonnenhof Großaspach waren 1.765 Fans vor Ort.

Lediglich die U 23 des FC Bayern* und Türkgücü durften vergangene Saison am letzten Spieltag Fans empfangen, allerdings nur bescheidene 250 Stück. Der TSV 1860 München ging hingegen komplett leer aus. Zuletzt spielten die Löwen gegen den Chemnitzer FC am 29. Februar 2020 vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion. Umso größer wird die Freude auf den Saisonauftakt bei allen Beteiligten und vor allem bei den Fans sein.

Bayerische Staatsregierung geht vorsichtigeren Weg - Regelung gilt zunächst bis 11. September

Für den Zuschauereinlass gilt wie erwartet die 3-G-Regel. Fans brauchen einen tagesaktuellen Schnelltest oder einen Nachweis zur Impfung bzw. Genesung von einer Corona-Erkrankung. Die Inzidenz muss zudem unter 35 liegen, Tickets sind personalisiert. Das letzte Wort haben allerdings weiterhin die zuständigen Behörden. Bayern geht mit der Auslastung einen vorsichtigeren Weg. In den anderen Bundesländern dürfen 50 Prozent der Plätze vergeben werden. Für alle Stadien gilt hingegen ein komplettes Alkoholverbot. Die Regelung läuft zunächst bis 11. September. (Vinzent Fischer) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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