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Löwen-Delegierte: Gute Laune nach dem 1:0

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Rainer Beeck schwört die Löwen auf mehr Zusammenhalt ein. © sampics

München - Unerwartet homogen ist die mit Spannung erwartete Delegiertenversammlung des TSV 1860 München über die Bühne gegangen. OB Christian Ude kam nicht zu seinem Abschied.

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Nach dem überraschenden 1:0-Sieg des Fußball-Zweitligisten am Freitagabend bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld blieben am Samstag in Unterschleißheim fast jegliche Unmutsbekundungen aus. Stattdessen durften sich Sportdirektor Miroslav Stevic und Trainer Ewald Lienen über jede Menge Applaus freuen - was ganz im Sinne von Präsident Rainer Beeck war. “Nur zusammen können wir aus dieser Krisenzeit hervorgehen“, appellierte der Vereinschef an die 196 Stimmberechtigten.

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In den neunköpfigen Aufsichtsrat des Vereins wurden um Münchens drittem Bürgermeister Hep Monatzeder und dem früheren Vizepräsidenten Otto Steiner fünf neue Mitglieder gewählt. Oberbürgermeister Christian Ude, der nach 13 Jahren aus dem Gremium ausschied, war nicht erschienen. Ohne Gegenstimme entlasteten die Delegierten zudem das Präsidium um Vizepräsident Franz Maget, Schatzmeister Michael Hasenstab und Beeck.

Löwen intern - hinter den Kulissen des TSV 1860

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Der Präsident unterstrich erneut seine Hoffnung auf einen Umzug der Profi-Fußballer von der Allianz Arena in ein umgebautes Grünwalder Stadion, stufte aber die Haltung der Stadt hierzu als “sehr restriktiv“ ein. Auch die sportliche Situation sei trotz des jüngsten Erfolges nicht zufriedenstellend. “Wir hatten zu Saisonbeginn auf der Agenda, uns Richtung Tabellenspitze zu bewegen. Das blieb aber aus“, erklärte Beeck.

dpa

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