Spieler durch Fan-Stimmung angefixt

Löwen machen mobil: Auf nach Ingolstadt!

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Die Fans (beim letzten Auswärtsspiel beim FCI) wollen am nächsten Montag wieder ordentlich Stimmung machen.

München - Auch einige Tage nach dem Zittersieg über St. Pauli schwärmten die Löwen noch von der Stimmung in der Arena. „Das war Wahnsinn“, sagte Dominik Stahl selbst am Dienstag noch über die Anhänger des TSV 1860. In Ingolstadt soll die Sause weitergehen.

Auch einige Tage nach dem Zittersieg über St. Pauli schwärmten die Löwen noch von der Stimmung in der Arena. „Das war Wahnsinn“, sagte Dominik Stahl selbst am Dienstag noch über die Anhänger des TSV 1860. Die Fans stehen im Abstiegskampf voll hinter ihrem Team. „Mannschaft und Fans – nur gemeinsam geht’s“, schrieben die Giasinga Buam nach dem Erfolg gegen die Hamburger auf ihrer Homepage.

Deshalb machen die Löwen jetzt mobil – rund 2000 Fans wollen die Mannschaft am Montag beim Derby gegen Spitzenreiter Ingolstadt unterstützen. Im Ticketshop an der Grünwalder Straße waren am Dienstag Morgen bereits alle Karten vergriffen – der Großteil der Karten ging übrigens erst nach dem Sieg über St. Pauli über die Ladentheke. Lediglich online waren über die Homepage der Schanzer am Nachmittag noch gut 350 Auswärtstickets zu erwerben – auch nur, weil der FCI den Münchnern einen zusätzlichen Zuschauerblock gewährt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Löwenfans diesmal auf die Unterstützung ihrer Mannschaft konzentrieren – die Bilder der Randale des letzten Auswärtsspiels in Ingolstadt am 14. Februar 2014 sind noch nicht vergessen.

„Wenn es gut läuft, ist es leicht, Fan zu sein. Aber wenn es nicht so gut läuft und man unten drin steht, dann heißt es wirklich was, ins Stadion zu gehen und die Mannschaft zu pushen“, appelliert Stahl an die Unterstützung der Fans für die Mannschaft. Das Publikum soll im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage spielen, wenn es nach Daniel Adlung geht. „Man hat gesehen, wie sehr die Kurve hinter uns steht. Das war extrem wichtig“, sagte der 27-Jährige zur tz und nimmt die Anhänger mit ins Boot: „Ich glaube, das wir noch den ein oder anderen Punkt mehr holen können, wenn die Fans weiter so hinter uns stehen.“

Auf die Unterstützung ihrer Gefolgschaft können die Löwen am Montag (20.15 Uhr, Sky und Sport1) bauen, um ihren Top-Torjäger Rubin Okotie müssen sie sich jedoch ein wenig sorgen. Wie schon in den ersten beiden Spielen in diesem Jahr wirkte der 27-Jährige auch gegen Pauli noch nicht richtig fit, sein rechtes Knie macht ihm nach wie vor zu schaffen. Coach Torsten Fröhling hatte bereits am Wochenende gesagt: „Wir müssen schauen, wie wir das hinkriegen, dass Rubin an den noch verbliebenen zwölf Punktspieltagen fit ist.“ Deshalb befand sich Okotie am Dienstag Vormittag auch nicht mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz, sondern zu einer MRT-Untersuchung im Krankenhaus.

Bei der zweiten Einheit am Nachmittag, die in der Sportschule Oberhaching stattfand, war der Österreicher wieder mit dabei. „Noch ist fast eine Woche Zeit für Rubin, um wieder fit zu werden. Natürlich ist er wichtig für uns. Aber wenn er nicht dabei ist, muss ihn jemand anderes ersetzen“, setzt Adlung auf das Kollektiv der Sechziger. Das übrigens wächst nun fast täglich. Am Mittwoch sollen die beiden Spanier Edu Bedia und Rodri erstmals wieder Teile des Mannschaftstraining absolvieren, Fejsal Mulic drehte nach überwundenen Rückenproblemen wieder einige Runden.

sw

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