Gorenzel warnt vor gefährlichen Kölnern

Wie schießt man die Fortuna ab? Hachinger Torjäger gibt den Löwen Tipps

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Stephan Hain (li.) bejubelt einen Treffer im Trikot der Münchner Löwen.

Stephan Hain (30) ist der mit Abstand erfolgreichste Stürmer dieser Drittliga-Spielzeit. Auch den nächsten Gegner der Löwen hat er schon auseinandergenommen.

München - Am Sonntag (13 Uhr) bei den Sportfreunden Lotte will Hain die Siegesserie der SpVgg Unterhaching fortsetzen. „Klar ist der vierte Dreier nachei­nander unser Ziel“, sagt der Torjäger, für den die Winterpause angesichts des Hachinger Formhochs „fast ein bissl früh“ daherkommt. 

Von echter Torlaune kann bei Hains Ex-Verein 1860 keine Rede sein. Zwar gewannen die Löwen zuletzt verdient mit 2:0 gegen den FSV Zwickau, trotzdem hätte der Sieg wesentlich höher ausfallen können, nein, sogar müssen. Spieler und das Trainerteam monierten anschließend die mangelnde Ruhe vor dem gegnerischen Tor. Kein wirklich neues Thema bei den Sechzigern. 

Gorenzel bemüht Bild vom angeschlagenen Boxer

Da trifft es sich gut, dass die nächste Auswärtsreise zu Fortuna Köln geht. Der Südstadt-Klub ist nach ordentlichem Start zur Schießbude der Liga verkommen, kassierte in den jüngsten vier Ligaspielen 16 (!) Gegentreffer. Der ideale Gegner also für die abschlussschwachen Löwen? 

Vorsicht, sagt 1860-Sportchef Günther Gorenzel und bemüht das Bild vom angeschlagenen Boxer, der noch mal ungeahnte Kräfte mobilisieren könne. Hain will da gar nicht widersprechen, obgleich er guter Dinge ist, dass Sechzig „dort oben die Oberhand behalten“ wird. „Die Kölner sind natürlich verunsichert“, sagt er. „Wir haben sie bei unserem 6:0 vor vier Wochen vom Anpfiff weg spüren lassen, dass es gegen uns nichts zu holen gibt.“ Zwei Tore schoss Hain in diesem Spiel selbst, das erste bereits in der sechsten Minute. Solch einen Spielverlauf wünscht er auch den Löwen am Samstag. 

Hain: „Ein Spiel ist was anderes“

„Chancen haben sie sich ja zuletzt genügend herausgespielt“, sagt Hain. Effizienz sei dann „auch Kopfsache. Du kannst im Training noch so viele Abschlüsse üben, ein Spiel ist trotzdem was anderes. Momentan geht’s bei mir persönlich fast von allein, aber diese Sicherheit kannst du dir nur im Spiel holen. Selbstvertrauen ist im Sport nicht hoch genug einzuschätzen“. 

Der erste Auswärtssieg seit dreieinhalb Monaten (4:1 in Aalen) – für die Löwen wär’s der perfekte Auftakt zum Advents-Endspurt. Jena und Kaiserslautern heißen die Heim-Gegner bis Weihnachten. Hain hat gegen diese beiden Teams übrigens fünfmal getroffen.

lk

Gorenzel fordert Klarheit bei 1860 - mahnender Hinweis auf „gewisse Variabilität“ in der Vergangenheit

Der designierte Geschäftsführer Sport des TSV 1860 Münchenfordert von der Klubführung eine nachhaltige Finanzierung. In der Vergangenheit hatte es da eine „gewisse Variabilität“ gegeben.

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