Er könnte frühestens im Herbst kommen

Magath-Petition: Schon 1000 sind eingetragen

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Ein Petition soll Magath zu 60 bringen, viele hundert Fans haben schon unterzeichnet.

München - Die Internet-Petition für ein Felix-Magath-Engagement beim TSV 1860 sorgt für viel Gegenliebe: Schon 1000 Personen haben unterschrieben.

Die 2010 von zwei Stanford-Studenten neu gegründete Online-Petitionsplattform change.org soll Menschen laut Eigenbeschreibung dabei unterstützen, „erfolgreich gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen“. So weit will Löwen-Fan Ivo Rudolf Heger gar nicht gehen. Der Münchner hat auf besagtem Portal nun eine Petition an 1860-Investor Hasan Ismaik gestartet.

„Geschätzter und verehrter Hasan Ismaik! Servus Löwenfans!!!!“ beginnt Heger seinen Aufruf. „Niemand will mehr eine Saison, wie die letzte erleben! Jetzt haben wir gerade die Möglichkeit, etwas zu verändern und unseren geliebten Verein wieder auf anständige Füße zu stellen! Eine Fußball-Koryphäe wie Felix Magath wäre bereit (und finanzierbar), dies zu Bewerkstelligen! Helft alle mit!! Unterschreibt diese Online-Petition und sorgt so damit, dass unser Investor und Gesellschafter Hasan Ismaik, von dieser Petition erfährt und sie auch zur Kenntnis nimmt! (…) Bitten wir ihn zusammen um Hilfe, dass Felix Magath, Münchens Große Liebe, unsere Löwen wieder in die Erfolgsspur zurück bringt!! (…)“

Bis Montag Nachmittag hatten bereits über 1000 Personen unterschrieben. Ein gewisser Rudolf Winkler postete: „Ich bin zwar ein Roter (sorry), aber dieser Traditionsverein aus dem Herzen Münchens braucht unbeding wieder mehr Professionalität. Mit Magath bietet sich dazu eine sehr gute Chance.“

Ob’s zu einem Engagement des Meistertrainers kommt, entscheidet sich frühestens im Herbst, wenn die Löwen einen neuen Präsidenten (und eventuell auch einen neuen Hauptgesellschafter) gefunden haben wollen. Magath ist weiterhin nicht abgeneigt, für 1860 zu arbeiten. Warum er am Sonntag beim Regionalliga-Derby im Stadion war? „Für mich hat es sich am Sonntag einfach einmal angeboten, ein Spiel in dieser Liga und zudem auch noch ein Derby fast vor meiner Haustür anzuschauen“, sagte Magath zur tz. „Ich war lediglich interessehalber da, mein Sohn hat mich begleitet. Wir sind direkt nach dem Spiel wieder nach Hause gefahren.“ Gerüchte um ein angebliches Treffen mit dem 1860-Präsidium entkräftete Magath: „Wenn ich mit einem Verein verhandeln würde, würde dies sicher nicht im Umfeld eines Spiels geschehen. Daher sind alle kolportierten Meldungen Quatsch. Erst einmal muss der Verein 1860 München Entscheidungen treffen. Ich kann doch zum jetzigen Zeitpunkt auch noch gar nicht sagen, ob ich überhaupt Interesse an einer Aufgabe bei den Löwen hätte. Das hängt doch zunächst von den Plänen und Entwicklungen im Verein ab.“

lk, MS

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