Situation bei 1860 angespannt

"Man kann was machen": Was meinte Rejek?

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Markus Rejek.

München - 1860 München verbringt die Länderspiel-Pause auf einem Abstiegsplatz. Die Vereinsführung könnte nach dem 1:1 in Bielefeld handeln. Es werden schon Nachfolge-Kandidaten für Coach Fröhling genannt.

Nach dem sechsten Remis im zehnten Spiel blieb auch die Situation von Torsten Fröhling beim TSV 1860 München zunächst unentschieden. Das 1:1 (1:1) bei Arminia Bielefeld am Freitagabend half weder dem Verein noch dem Trainer wirklich weiter, die Löwen verbringen die Länderspielpause auf einem Abstiegsplatz. Fröhlings Fazit nach 90 turbulenten Minuten mit einer besonders heißen Schlussphase fiel entsprechend gespalten aus: „Interessant für die Zuschauer, unbefriedigend für uns.“

Marius Wolf hatte die Sechziger in der 8. Minute mit seinem zweiten Saisontor in Führung gebracht. Die Arminia konnte durch Torjäger Fabian Klos ausgleichen (40.). Vor 16 787 Zuschauern hätten beide Teams in der Schlussphase gewinnen können. Christopher Nöthe traf für Bielefeld unter anderem in der 72. Minute den Pfosten. „Die letzten zehn Minuten waren Harakiri“, meinte Bielefelds Coach Norbert Meier.

Fröhling haderte nicht mit dem Willen seiner Mannschaft, aber mit der Passivität nach dem frühen Führungstor. „Wir haben es versäumt, das 2:0 nachzulegen. Wir haben nicht konsequent den Abschluss gesucht“, kritisierte der 49-Jährige. Bei den Konterchancen nach der Pause habe „die letzte Präzision gefehlt“, monierte Torschütze Wolf. Sechs Punkte aus zehn Saisonspielen sind als Zwischenbilanz enttäuschend.

Kapitän Christopher Schindler beschrieb die frustrierende Situation der Sechziger deutlich: „Es nutzt nichts, wenn wir jede Woche die gleiche Platte auflegen. Wir müssen jetzt einfach mal gewinnen.“

Die nächste Chance dazu bietet sich am 19. Oktober im Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Mit Fröhling? In der Länderspielpause könne man „auch noch mal was machen“, hatte Geschäftsführer Markus Rejek vor der Partie in Bielefeld vielsagend erklärt.

Meinte er eine Neuverpflichtung, etwa Cacau? Oder taktische Änderungen? Oder doch einen Trainerwechsel? Der „Münchner Merkur“ hat bereits Jos Luhukay (zuletzt Hertha BSC) und Benno Möhlmann (zuletzt FSV Frankfurt) als mögliche Nachfolge-Kandidaten für den amtierenden Trainer genannt.

dpa

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