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„Wüsste nicht, wieso ich die Löwen verlassen sollte“ – Hiller gibt Treuebekenntnis ab

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Von: Thomas Jank

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Marco Hiller: Auch wegen seinen Paraden ist Sechzig Tabellenführer
Marco Hiller: Auch wegen seinen Paraden ist Sechzig Tabellenführer © IMAGO/Kirchner/Marco Steinbrenner

Der TSV 1860 München ist in bestechender Form. Der Mix aus Neuzugängen und gestandenen Führungskräften ist das Erfolgsrezept. Eine Säule dieser Mannschaft: Marco Hiller.

München – Am Samstag um 14.00 Uhr ist wieder Drittliga-Fußball im Grünwalder Stadion angesagt. Tabellenführer TSV 1860 München empfängt den FC Ingolstadt. Im letzten Aufeinandertreffen der Teams gab es aus Münchner Sicht ein enttäuschendes 1:3. Entscheidend hierbei war die Szene in der 9. Minute, in der Stammtorwart Hiller früh die rote Karte sah. Die Löwen verpassten dadurch die Aufstiegsrelegation. Jetzt wollen die Löwen Wiedergutmachung im heimischen Stadion – wieder mit dem 25-jährigen Keeper in der Startelf.

Marco Hiller war schon in der Jugend beim TSV 1860 München und fühlt sich an der Grünwalder Straße sehr wohl. Im Interview mit der Abendzeitung erklärt er: „Verein, Fans, Stadt, Umgebung – alles passt! Ich wüsste nicht, wieso ich die Löwen irgendwann verlassen sollte.“ Seit 2017 – nach dem Absturz in die Regionalliga – ist er unangefochtener Stammspieler bei den Profis.

TSV 1860 München: Marco Hiller selbstbewusst: „Wir können jeden schlagen“

Auch in dieser Saison stellt Hiller sein Können unter Beweis. Er kassierte bisher erst zehn Gegentore und spielte zweimal zu null. Er trägt einen großen Teil dazu bei, dass seine Mannschaft mit 23 Punkten die Tabelle anführt, dicht gefolgt vom SV Elversberg. Um diesen Platz über die Saison zu verteidigen, muss die Köllner-Elf auch Aufstiegsaspiranten wie den FC Ingolstadt schlagen.

Marco Hiller ist zuversichtlich und erklärt: „In diesen Spielen werden wir sicher voll gefordert sein und es wird auf jedes Detail ankommen. Wenn wir diese Kleinigkeiten gut hinbekommen, können wir jeden schlagen, das haben wir diese Spielzeit bereits bewiesen. Ich hoffe, dass wir auch nach den Duellen noch oben stehen.“

Ein nächster Schritt dafür kann schon diesen Samstag getan werden, um dem Ziel 2. Bundesliga näherzukommen. Aber selbst wenn das Ziel verfehlt werden sollte, ist ein Abschied von Hiller unwahrscheinlich. Erst im vergangenen Jahr verlängerte er seinen Vertrag beim Traditionsclub und man plant fest mit ihm als Nummer eins in den nächsten Jahren. (Thomas Jank)

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