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1860-Torjäger Bär lobt DFB-Debütant Wörl: „Der Junge macht sich einfach keine Platte“

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Von: Uli Kellner

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Entwicklung im Zeitraffer: Die Junglöwen Morgalla/Wörl (r.) debütierten zusammen im U 19-Nationalteam.
Entwicklung im Zeitraffer: Die Junglöwen Morgalla/Wörl (r.) debütierten zusammen im U 19-Nationalteam. © Imago Images / Ulrich Wagner

Nächster Höhepunkt für Marius Wörl. Nach seinem Startelf-Debüt beim TSV 1860 feierte der 18-Jährige auch seine Premiere für die U17 des DFB.

München – Ein Löwen-Duo im Einsatz für den DFB? Da muss der Fan lange zurückdenken und wird bei den Bender-Zwillingen landen, die 2006 gemeinsam in der U17 debütierten – und sich Seite an Seite bis zur A-Nationalmannschaft hochdienten. Auf ihren Spuren, 16 Jahre später: Leandro Morgalla und Marius Wörl (beide 18).

Beim Nationenturnier auf Malta wurden beide Junglöwen erstmals in der deutschen U 19 eingesetzt. Morgalla kam beim 3:0 gegen Portugal nach der Pause, Wörl in der 85. Minute. Morgallas Hochbegabung als Innenverteidiger hat sich längst bis zu den Managern der Bundesliga herumgesprochen. Mörl dagegen gilt (noch) als Geheimtipp – weil es selbst für Löwen-Insider überraschend kam, dass Trainer Michael Köllner den Nachwuchs-Zehner in wichtigen Phasen aus dem Hut zauberte:

TSV 1860 München: Günther Gorenzel lobt Marius Wörls „gutes Spielverständnis und seine Ruhe am Ball“

Beim 2:0 in Osnabrück stand der 18-jährige erstmals in der Startelf, danach in drei weiteren Spielen, u.a. beim 1:1 gegen Essen, in dem der Druck nach vier Niederlagen besonders hoch war. Ein Junglöwe ohne Nerven? „Was Marius besonders auszeichnet, ist sein gutes Spielverständnis und seine Ruhe am Ball unter zeitlichem und räumlichem Druck“, sagte Sportchef Günther Gorenzel zu unserer Zeitung.

Neben ihm und Köllner imponiert auch Wörls Mitspielern, dass auf das einstige Talent des FC Bayern in jeder sportlichen Lebenslage Verlass ist. „Der Junge macht sich einfach keine Platte“, schwärmte Torjäger Marcel Bär jüngst: „Er muss jetzt dranbleiben, dann kann aus ihm ein richtig guter Spieler werden. (Uli Kellner)

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