Bis zur U17 beim FCB ausgebildet

TSV 1860: Vorbild Pogba - Ex-Bayer Biankadi vor Debüt im Derby

Merveille Biankadi (re.), hier noch im Trikot von Eintracht Braunschweig, will künftig auch für den TSV 1860 München jubeln.
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Merveille Biankadi (re.), hier noch im Trikot von Eintracht Braunschweig, will künftig auch für den TSV 1860 München jubeln.

Löwen-Neuzugang Merveille Biankadi hat eine rote Vergangenheit. Sein 1860-Debüt könnte der 25-Jährige ausgerechnet gegen den FC Bayern geben.

  • Merveille Biankadi (25) soll den TSV 1860 München im Kampf um den Aufstieg verstärken.
  • Der 25-Jährige spielte bis zur U17 beim Stadtrivalen FC Bayern München.
  • Sein Löwen-Debüt könnte er gegen jenen FCB feiern.

Enorme Athletik, hohes Tempo, variabel einsetzbar – so preist Günther Gorenzel, Sportchef des Drittligisten TSV 1860, seinen neuen Transfer Merveille Biankadi (25) an, der auf Leihbasis bis Saisonende 2022 vom Zweitligisten Heidenheim kommt und der Löwen-Offensive die entscheidende Breite zum Aufstieg geben soll. 

Nach den obligatorischen Corona-Tests wird der gebürtige Münchner (Rückennummer 19) in diesen Tagen erstmals mit seinem neuen Team trainieren, das erste Spiel wird gleich ein Höhepunkt für den Deutsch-Kongolesen, schließlich geht es am 9. Januar gegen seinen Ex-Club FC Bayern, wo er bis zur U17 ausgebildet wurde. Biankadis Vorbild: Frankreichs Weltmeister Paul Pogba (Manchester United): „Ich mag seine Spielweise und finde, dass er ein sehr guter Box-to-Box-Spieler ist.“ Bei den Löwen trifft Biankadi einen früheren Teamkollegen wieder: Sascha Mölders, mit dem er in der Saison 2014/15 zwei Spiele bei Augsburg II bestritt (3:1 gegen Bamberg, 2:2 gegen Burghausen). Bilanz: drei Tore Mölders, eins Biankadi. lk

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