Alt-Löwe fordert Umzug ins GWS

Hofmann hofft auf Neupräsidium: "Machts was!"

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Michael Hofmann

München - Bei der Wahl des neuen Oberlöwen stellte sich Michael Hofmann zunächst auf die Seite des Unterlegenen. Eine Forderung hatte er aber an das neue Präsidium.

Zwischen den beiden Wahlgängen von Peter Cassalette und Hans Sitzberger ergriff ein Ex-Profi der Löwen das Wort: ­Michael Hofmann, Torhüter und Publikumsliebling aus der guten alten Bundesligazeit in den Neunzigerjahren, hielt vor allem ein Plädoyer für den als Vize kandidierenden Sitzberger. „Ich war 15 Jahre für diesen Verein tätig“, sagte der 43-jährige Ex-Keeper, der mit viel Beifall empfangen wurde. „Aber ich brauche keinen Applaus, den haben sich ohnehin zu viele Leute hier in der Vergangenheit zu Unrecht abgeholt.“ Ein Seitenhieb an die Legionen von Funktionären, die dem TSV 1860 in der Vergangenheit alles andere als weitergeholfen haben. Sitzberger aber hält Hofmann für einen geeigneten Mann: „Was er für den Nachwuchs bei den Löwen bisher gemacht hat, war mehr als aller Ehren wert. Er und der Präsident sollen es jetzt machen. Beim anderen Vizepräsidenten enthalte ich mich meiner Meinung.“ Er meinte Peter Helfer, der ebenfalls gewählt wurde.

Dann stellte Hofmann Sitzberger noch als Vorbild für andere hin: „Die Leute in der KGaA sollten mal aufwachen und so gute Arbeit wie du abliefern, Hans.“

Auch Alles-Fahrer Svend Friderici kennt Sitzberger schon seit Langem und hält ihn für eine gute Wahl: „Zu Peter Cassalette kann ich nicht viel sagen, weil ich ihn nicht gut genug kenne. Aber er hat ja jetzt sieben Monate Zeit zu zeigen, was er drauf hat, und wenn im kommenden Sommer die nächste Wahl ansteht, kann er ja bestätigt werden. Ich sehe das als eine Art Probezeit, und eigentlich sollte man das immer so machen.“

Was erhofft sich Friderici im Speziellen? „Dass er den Verein nach außen gut vertritt – das traue ich ihm nach seiner Vorstellungrede auch zu.“

An Cassalettes Zuneigung zu den Löwen hat Friderici überhaupt keine Zweifel. „Der liebt den Verein wirklich“, sagt er. „Ich habe gehört, dass er schon seit Jahrzehnten immer beim ersten Training der Saison an der Grünwalder Straße zusieht.“

Apropos Grünwalder. Mitglied Robert Ertelt forderte mit drastischen Worten eine Rückkehr in die Heimat bzw. den Umzug in ein eigenes Stadion: „Wir können nicht weiterhin viele Millionen Defizit im roten Scheißhaus des FC Bayern machen.“

Die Mitgliederversammlung der Löwen im Ticker zum Nachlesen.

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