"Wenn ich Jannik bringe, ist das schon ein Risiko"

Aufstellung gegen MSV: Möhlmann erklärt seine Gedanken

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Benno Möhlmann, Trainer des TSV 1860 München.

München - Trainer Benno Möhlmann glaubt an geschärfte Sinne beim Duell des TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg am Freitag.

Noch zweimal schlafen, dann ist er da, der Keller-freitag – der Abend, an dem sich vier Abstiegsanwärter in direkten Duellen gegenüberstehen. Wird es dem FSV Frankfurt mit Neutrainer Falko Götz gelingen, dem SC Paderborn einen weiteren Hieb zu versetzen? Und schafft es der TSV 1860, das wiedererwachte Schlusslicht aus Duisburg im Zaum zu halten? Im besten Fall könnten die Löwen um zwanzig nach acht auf Platz 15 stehen, schlechtestenfalls wandert die rote Laterne nach Giesing – ein 0:3 in Duisburg und ein Paderborner Sieg würden genügen.

Löwen-Trainer Benno Möhlmann war beim Duisburger Erweckungserlebnis am Sonntag in Nürnberg (2:1) im Stadion. Seine These: „Ich glaube schon, dass es für die Einstellung unserer Spieler positiv sein kann, wenn sie wissen, dass Duisburg mit einem Erfolg gegen uns punktgleich wäre.“ Als Favorit fühlt sich Möhlmann nicht: „Wir sind nicht schlechter als Duisburg, aber auch nicht per se besser. Die Formation, mit der sie jetzt spielen, ist eine vernünftige Zweitliga-Mannschaft. Im Moment passt das Team rein in die Liga.“

Wie lange sich das noch über die Löwen sagen lässt? Klar ist, in der Form der Spiele gegen Bielefeld und Karlsruhe hat die Mannschaft in der Liga nichts mehr verloren. Tritt sie beherzt auf wie zuletzt beim 0:1 gegen Fürth, sollte zumindest der Relegationsplatz zu halten sein. „Es bringt nichts, nach so einer Leistung Tabula rasa zu machen“, sagte Möhlmann zu möglichen Veränderungen in der Startelf. Für den gelbgesperrten Gary Kagelmacher werden Milos Degenek oder Daylon Claasen auf die Position des Rechtsverteidigers rücken. Sollte es mit dem Comeback von Maxi Wittek links hinten nichts werden, wovon Möhlmann derzeit ausgeht, hat der Coach die Wahl zwischen Sertan Yegenoglu und Jannik Bandowski, der nach langer Verletzungspause noch weit weg von alter Form ist. Möhlmann: „Wenn ich Jannik bringe, ist das schon ein Risiko. Duisburg hat mit Chanturia einen sehr, sehr guten Spieler auf der Seite, da muss ich mir schon sicher sein.“ Und in der Offensive? Eine Rückkehr zum 4-4-2 mit Rubin Okotie als zweiter Spitze ist aktuell nicht angedacht. „Rubin strahlt im Training Spielfreude aus“, so Möhlmann. „Aber ich habe ihm gesagt, dass wir die Spiele mit zwei Spitzen nicht 100 prozentig in den Griff kriegen.“ Bielefeld und Karlsruhe waren die „besten“ Beispiele.

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L. Krammer

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