Drei Siege in Folge

Neue Standardstärke als Waffe im Abstiegskampf 

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Sascha Mölders bejubelt das zwischenzeitliche 2:1 gegen den SV Sandhausen.

München - Der TSV 1860 München gewinnt drei Spiele nacheinander. Wer hätte das gedacht? Hochmut können sich die Löwen aber nicht leisten. Sie stecken weiter mitten im Abstiegskampf.

Trotz des dritten Siegs in Serie will der immer noch abstiegsbedrohte TSV 1860 München nur nicht übermütig werden. Neun Punkte aus der Englischen Woche seien „sehr gut, aber wir dürfen jetzt nicht ausflippen, sondern müssen hart weiterarbeiten, damit die Serie weitergeht“, forderte Kapitän Christopher Schindler nach dem mühsamen 3:2 (2:1) am Freitagabend gegen den SV Sandhausen.

Erstmals seit dem 3. Spieltag kletterten die Münchner wieder auf einen Nichtabstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga. „Wir sind unheimlich erleichtert“, resümierte Schindler. „In der Hinrunde hatten wir viele enge Spiele, in denen wir ordentlich gespielt haben, aber die verloren gingen. Nun kippen solche Partien aufgrund unserer Standardstärke“.

Nach gefährlichen Standards von Michael Liendl trafen Schindler (10. Minute) und Sascha Mölders (30.) für die Löwen. Per Foulelfmeter sorgte Liendl (61.) selbst für die Entscheidung. Aziz Bouhaddouz (12.) und Ranisav Jovanovic (72.) waren für die Gäste erfolgreich.

Löwen mit drittem Sieg in Serie - acht Mal Note 3

„Wir haben uns schwergetan, sind überhaupt nicht gut ins Spiel gekommen“, bilanzierte 1860-Trainer Benno Möhlmann. „Einige Situationen haben wir glücklich überstanden. Zum Glück haben wir sehr gut bei Standards agiert.“

Vom Zusammenhalt seiner Mannschaft ist der 61-Jährige mittlerweile angetan. Der lange so launische Zweitligist habe „das gemeinsame Kämpfen und Laufen verinnerlicht. Wir wehren uns auch in Situationen, in denen es so aussieht, als ob wir nicht zurechtkommen“, befand Möhlmann.

„Spielerisch können wir uns sicher noch steigern“, erklärte Liendl, der über Rang 15 seiner Löwen froh war. „Natürlich ist die Stimmung nach einem Sieg immer besser“, sagte Mölders nach seinem zweiten Tor für die Münchner und warnte: „Wir haben noch nichts erreicht. Platz 15 ist für den Kopf aber noch besser als Rang 16.“ Am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) wollen die 60er bei Spitzenreiter RB Leipzig ihr neues Hochgefühl weiter ausleben.

dpa

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