Ex-Trainer führte Gespräche

Vitor Pereira sei Dank: Ohne ihn wäre diese Schlüsselperson nie zu 1860 gekommen

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Vitor Pereira sei Dank: Ohne ihn wäre ein wichtiger Funktionär nie zu 1860 gekommen.

Vitor Pereira ist lange kein Trainer bei 1860 München mehr. Doch nun wird bekannt, dass er 2017 die Verpflichtung eines wichtigen Funktionärs verantwortete.

München - Es war ein kurzes Gastspiel in München: Nach nur einer halben Saison verließ Trainer Vitor Pereira den TSV 1860 München wieder - sein Verein war gerade aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga abgestiegen. Jetzt wurde bekannt, dass er in seiner Zeit in München aber für die Verpflichtung eines heute sehr wichtigen Funktionärs verantwortlich war. 

Vitor Pereira holte diesen Funktionär zum TSV 1860 München

Wie der Kicker berichtet, hatte Vitor Pereira Anfang 2017 entscheidenden Anteil an der Verpflichtung von Fatih Aslan, der heute als Teammanager beim TSV 1860 München fungiert. 

Wie Aslan berichtet, wurde er 2017 auf die Sechziger aufmerksam, weil Vitor Pereira gerade als Trainer unterschrieben hatte: „Ich wusste: Das ist meine Chance. Ich habe angerufen und gesagt: Ich bin bereit, das zu machen, als Dolmetscher, verbunden mit anderen Aufgaben, und verwies auf meine Ausbildung“, sagt Aslan. 

TSV 1860 München: Pereira zu Aslan: „Du bleibst bei mir!“

Insbesondere, weil er zuvor Sportmanagement studiert hatte und nach mehreren Bildungsreisen sechs Sprachen nahezu perfekt beherrschte, passte er ins Anforderungsprofil des Portugiesen. Die beiden trafen sich zu einem ersten Gespräch - dann machte es Klick: „Fatih - du bleibst bei mir“, sagte Pereira - ab sofort war Fatih Aslan Assistent des Teammanagers und Übersetzer.

Teammanager des TSV 1860 München hat noch hohe Ziele

Inzwischen ist Vitor Pereira Trainer bei Shanghai Dongya F.C. in China. Der 29-jährige Fatih Aslan ist weiterhin in München aktiv und in den folgenden zwei Jahren zum Teammanager aufgestiegen. Ohne ihn läuft inzwischen nichts beim TSV: Er plant Auswärtsfahrten, bespricht Marketingtermine, ist für die gesamte Organisation des Profiteams verantwortlich: „Es ist ein Fulltime-Job. Ich bin 24 Stunden für den Trainer und die Mannschaft da. Es spielt keine Rolle, wenn einer nachts um 2 Uhr anruft“, sagt Aslan.

Doch auch in Zukunft möchte Aslan weiter Karriere machen: „Später will ich Sportdirektor werden“, erklärt der Löwen-Funktionär seine Pläne. Auch Ex-Löwe Thomas Häßler hat sich für die Zukunft etwas vorgenommen. In Giesing laufen außerdem die Planungen für die anstehende Saison auf Hochtouren.

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Kommentare

DankeJahn!Antwort
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66? Noch ein paar Jährchen und dann steht ein echtes Jubiläum an:
100 Jahre gezielte Erfolgslosigkeit und kein Ende in Sicht:-)))

DankeJahn!Antwort
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Den habe ich Liverpool und vor allem Kloppo auch gegönnt, nachdem er gegen uns 2013 kein Land gesehen hat:-)
Aber geht es hier nicht um die glorreiche Zeit um König Pereira und den herrlichen Doppelabstieg?:-))))

66erAntwort
(0)(0)

Du findest ja alles genial, Trainerlein.
Sicher auch den verdienten CL-Sieger der Saison. Den fand ich genial. 😂