Löwen droht eine harte Strafe

Ordner bei 1860-Spiel verletzt: Rejek empört

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Bei der Fan-Randale wurde ein 1860-Ordner verletzt.

Karlsruhe - Einige Löwen-Anhänger benahmen sich in Karlsruhe gehörig daneben. Sogar ein Betreuer wurde verletzt. Markus Rejek zeigt sich empört.

Es war kurz vor fünf, der KSC hatte gerade das 2:0 erzielt, die Niederlage der Löwen war besiegelt – und die Fans aus München rasteten aus. Raketen, Böller, Knallkörper und Rauchbomben wurden gezündet und flogen zum Teil bis aufs Spielfeld. Schiedsrichter Siebert musste die Partie für fünf Minuten unterbrechen. In dieser Zeit wurde auch ein Ordner des TSV 1860 von Sanitätern auf einer Trage weggebracht und versorgt, da er ein Knalltrauma erlitten hatte. „Aber es ist wohl nicht so schlimm“, atmete Geschäftsführer Markus Rejek zwei Stunden später auf.

„Was da wieder passiert ist, das ist nicht zu akzeptieren“, erklärte Rejek. „Aber eben wohl auch nicht zu verhindern. Wir hatten wirklich gehofft, dass wir das Thema einigermaßen in den Griff bekommen, vor allem, nachdem das Regionalliga-Derby ganz gut über die Bühne gegangen ist. Ich verstehe die Ohnmacht der Fans, aber dass man Menschen verletzt, das ist nicht tragbar.“

Dem TSV 1860 droht wohl eine harte Strafe, möglicherweise schon für das Heimspiel gegen Kiel. Befürchtet Rejek einen teilweisen Zuschauerausschluss? „Für das Spiel nicht, das würde ja noch für weitere Brisanz sorgen.“

tz

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