Ex-Löwe über das Endspiel gegen den FC Ingolstadt

Peter Pacult: „Riesige Chance, die sie sich selbst erarbeitet haben“

Peter Pacult, Trainer der Austria Klagenfurt.
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Peter Pacult, Trainer der Austria Klagenfurt.

Für den TSV 1860 München geht es am Samstag gegen den FC Ingolstadt um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Peter Pacult verrät, warum die Löwen aufsteigen.

„Das wird ein Nervenspiel am Samstag, entscheidend wird sein, wer seine Nervosität als erster wird ablegen können. Ich hoffe natürlich, es werden die Sechzger sein. Wenn ich mir die Auswärtsbilanz anschaue, auch den starken Auftritt zuletzt beim 1:1 in Wehen-Wiesbaden, dann darf man durchaus zuversichtlich sein. Das 2:2 gegen Bayern II verbuche ich jetzt mal als Ausrutscher; ich weiß aus eigener Erfahrung hier in der 2. Liga in Österreich, wie schwer und undankbar es ist, gegen zweite Mannschaften zu spielen. Am Samstag gibt es für die Löwen kein großes Taktieren mehr, es zählt nur ein Sieg, die Ausgangslage ist klarer als für die Ingolstädter, die mit einem Auge vielleicht auch noch auf den zweiten Platz schielen. Du musst dich als Spieler jetzt auf das Positive besinnen, auf diese riesige Chance, die sie sich bei Sechzig selbst erarbeitet haben. Kein Mensch hat vor zwei Monaten noch was auf die Mannschaft gegeben, jetzt stehst du in einem Finale gegen einen Gegner, der schon in fast unerreichbarer Ferne war. Wenn das keine positive Motivation ist, dann weiß ich nicht mehr. Also raus aus der Kabine, rauf auf den Platz und dann die maximale Leistung raushauen, sich gegenseitig anstecken mit jedem Zweikampf, jeder gelungenen Aktion! Wie sie es in dieser Saison schon so oft geschafft haben. Ich drücke beide Daumen. Und vor der Relegation reden wir am besten noch mal!“

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