Eine Stunde Krisengipfel

Poschner über Aussprache: "Wollte eine Meinung"

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Gerhard Poschner.

München - Am Tag nach der 1860-Aussprache hat sich Gerhard Poschner dazu geäußert. Der Sport-Geschäftsführer erklärt die Maßnahme und rechtfertigt den freien Tag.

Nach der 1:4-Pleite in Aue und der Rückreise nach München ging es für die 1860-Spieler am Sonntag in die Verlängerung. Ein Krisentreffen in der Kabine an der Grünwalder Straße stand an! Einberufen von Gerhard Poschner. Der Sport-Geschäftsführer hat sich am Montag dazu geäußert. "Ich schätze mal, dass wir so eine Stunde zusammengesessen sind", so Poschner. "Es ging auch darum, eine Meinung von den Spielern zu haben. Nicht wie sie das Spiel gesehen haben, da gibt's ja nur eine Meinung. Eher, was denn ihre Meinung über die Gründe für dieses Auftreten war."

Der Montag stand noch ganz im Zeichen des Katers nach der Niederlage. Am Dienstag haben die Profis dann frei, können sich Gedanken machen, was falsch lief. Poschner rechtfertigt den trainingslosen Tag. "Ich glaube, die Leistung hat nichts mit Trainingsinhalten und -umfang zu tun", so Poschner. Wenn du in der 2. Liga - egal gegen welchen Gegner - drei Tore in 15 Minuten kassierst, dann muss sich jeder hinterfragen, ob er hellwach auf dem Platz war. Man kann keine Bereitschaft einimpfen, die Bereitschaft muss von innen auf natürliche Art und Weise entstehen."

ulk/lin

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