KGaA-Aufsichtsrat traf sich zu erster Sitzung

Das Ringen um die 60-Zukunft: Ismaik sagt München-Besuch ab

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Hasan Ismaik

Löwen-Investor Hasan Ismaik hatte eigentlich geplant München einen Besuch abzustatten. Seinen Besuch musste er jetzt absagen. KGaA-Aufsichtsrat traf sich trotzdem zu seiner ersten Sitzung der Saison.

München - Es hätte durchaus spannend werden können für Investoren-Watcher am kommenden Wochenende. Hasan Ismaik in der Stadt, dazu möglicherweise auch Mikhail Ponomarev, der sinistre Dompteur des samstäglichen Gegners KFC Uerdingen.

1860-Investor Ismaik sagt München-Besuch ab

Doch seit Sonntagabend steht fest: Zu einem Treffen wird es nicht kommen. „Liebe Löwen“, ließ Ismaik seine Follower per Facebook wissen, „mein ursprünglicher Plan war, am Dienstag für ein paar Tage nach München zu fliegen, was aus gesundheitlichen Gründen nun leider doch nicht möglich ist. Ich entschuldige mich hierfür und hoffe diesen Besuch demnächst nachholen zu können.“ Die Löwen-Termine, die „aufgrund der Kurzfristigkeit nicht mehr zu verschieben“ seien, würden „dankenswerterweise von Saki Stimoniaris, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des TSV 1860, wahrgenommen“.

Um welche unverschiebbaren Termine es sich dabei handelt? Auf diese Frage wussten gestern weder Fanklub-Vertreter noch das Präsidium des TSV 1860 eine Antwort. MAN-Betriebsratschef Stimoniaris selbst ließ eine Nachfrage bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe unbeantwortet. Nach tz-Informationen soll der von Ismaik angeregte Austausch mit den Fans für Freitag angedacht gewesen sein, zur e.V.-Spitze gab es im Vorfeld keinen Kontakt.

KGaA-Aufsichtsrat diskutierte über Fortführungsprognose und mögliche Kapitalerhöhung

Ein Austausch auf Gesellschafterebene fand gestern trotzdem statt. Am Abend traf sich der sechsköpfige KGaA-Aufsichtsrat in der Geschäftsstelle an der Grünwalder Straße zur ersten Sitzung dieser Saison. Auf der Tagesordnung standen entscheidende Themen wie die Fortführungsprognose der Profi-Kapitalgesellschaft, anstehende Darlehensumwandlungen, einemögliche Kapitalerhöhung und die Drittliga-Budgetplanung für die Saison 2020/21.

Erwartet wurden auch die Geschäftsführer Michael Scharold und Günther Gorenzel. Letzterer hatte jüngst beim Thema Junglöwen-Förderung auf die Sitzung verwiesen. Die künftige Finanzierung des Nachwuchsleistungszentrums sei ein zentraler Punkt bei 1860. Zum Thema Perspektive hat Gorenzel ohnehin eine klare Meinung: „Mit 2,4 Millionen wirst du dich schwertun, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, die sorgenfrei durch die Saison 20/21 kommt. Das muss jedem klar sein.“ Wirklich jedem? 

lk

Sportlich gibt es im Moment aber trotz aller Probleme etwas zu feiern. Die Löwen konnten das Derby gegen Unterhaching gewinnen und somit in das Halbfinale des Totopokals einziehen. 

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