Verletzung war viel schlimmer

Bänderriss! Okotie traf trotzdem sechsmal

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Mit aktuell zwölf Treffern treffsicherster Stürmer der 2. Liga: Rubin Okotie

München - Rubin Okotie ist die Lebensversicherung des TSV 1860. Nun wurde bekannt, dass der Österreicher seit Anfang November mit starkem Handicap aufläuft.

Im zweiten Teil der Sky-Doku über den TSV 1860, die vor dem letzten Spiel gegen RB Leipzig ausgestrahlt wurde, erhielten die Fans erneut Einblicke in die Löwen-Kabine. Dort war auch folgendes zu sehen: In der Halbzeitpause des 12. Spieltags, die Münchner Löwen gastierten beim VfL Bochum, lief Rubin Okotie mehrmals im Kreis durch die Kabine und prüfte, ob sein Knie hielt. Im ersten Abschnitt hatte er sich eine Verletzung zugezogen. Doch er spielte weiter und erzielte in der zweiten Hälfte zwei Treffer und hatte maßgeblichen Anteil am wichtigen 3:0-Auswärtssieg. In seinen folgenden sieben Einsätzen bis zur Winterpause traf Okotie weitere vier Mal, unter anderem doppelt gegen Union Berlin. Zusätzlich markierte er den wichtigen Ausgleichstreffer bei RB Leipzig.

Der Bild verriet der Österreicher nun, dass er seit eben dieser Partie in Bochum am 02.11.2014 mit einem Bänderriss im Knie aufläuft. "Ich hatte mir Anfang November in Bochum ein Band im Knie eingerissen, habe immer mit Schmerzen gespielt und konnte in den letzten Spielen nicht mal richtig schießen. Ich habe aber gespielt, weil mich die Mannschaft gebraucht hat, und die Ärzte sagten, es kann nicht schlimmer werden."

Noch einmal zum Mitschreiben: Okotie traf in sechs Spielen mit Bänderriss satte sechsmal! Lediglich gegen den FSV Frankfurt und den 1. FC Nürnberg musste Okotie passen. Der TSV 1860 verlor beide Spiele, erzielte keinen eigenen Treffer (das in Nürnberg war ein Eigentor). Der 27-Jährige wurde prompt schmerzlich vermisst.

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Doch der Bänderriss scheint jetzt Geschichte zu sein. "Ich kann am Donnerstag topfit ins Training einsteigen", so der Österreicher vor dem Trainingsauftakt der Löwen. Ziel sei nun "so schnell wie möglich" da unten rauszukommen. "Das wird schwer genug. Aber ich glaube fest daran, denn wir haben das Potential dazu."

Den Winterfahrplan der Löwen finden Sie hier.

ep

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