1860-Investor

Scherz auf Kosten der Löwen-Fans: Hasan Ismaik überrascht mit neuem Plan

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Hasan Ismaik.

Hasan Ismaik ist durchaus bekannt dafür, unkonventionelle Wege zu gehen und mit seinen Entscheidungen für Überraschungen zu sorgen. Der Löwen-Investor hat unserer Onlineredaktion nun einen revolutionären Plan verraten - am 1. April...

München - So leicht kann einen als Löwen-Fan und/oder -Berichterstatter nichts mehr schocken. Nicht mal eine Nachricht per Whatsapp, verschickt vom Investor Hasan Ismaik.

„Sehr geehrter Reporter,

nachdem wir derzeit in München nicht weiterkommen, habe ich mich entschieden, in Jordanien den Klub TSV 1860 Aman zu gründen. Alles weitere werde ich dazu demnächst auf meiner Facebookseite posten. Frohe Ostern wünscht Hasan Ismaik“

Diese wenigen Zeilen verschickte der jordanische Geschäftsmann an unsere Onlineredaktion. Wie bitte? Ein neuer Verein unter den Fittichen von Ismaik? In Jordanien? Mit einem sehr ähnlichen Namen wie der TSV 1860 München? Nein, das muss ein Scherz sein. Ein Blick auf den Kalender bestätigt den Verdacht: Wir schreiben den 1. April 2018.

Ismaik postet April-Scherz auf Facebook

Ein Blick auf Ismaiks Facebookseite gibt dann Gewissheit - und der Investor nutzt den Aprilscherz, um einige Spitzen zu verschicken in Richtung zahlreicher Mitstreiter der vergangenen Jahre - und auch sich selbst und seine Personalentscheidungen der letzten Jahre ein wenig auf die Schippe zu nehmen. So sollen Gerhard Mayrhofer, Gerhard Poschner und Hamada Iraki - alle drei schieden im Streit - verantwortliche Posten im neuen Klub bekommen. „Als bezahlten Präsidenten könnte ich mir Gerhard Mayrhofer gut vorstellen, Gerhard Poschner und Hamada Iraki werde ich als Doppel-Geschäftsführer einsetzen“, schreibt Ismaik bei Facebook. Außerdem wolle er sich in Satzungsfragen „Hilfe vom DFB holen, Dr. Rainer Koch gilt als anerkannter Experte auf diesem Gebiet“.

Trainer des neu zu gründenden Klubs soll Daniel Bierofka werden. Schließlich warte der aktuelle Coach bei den Löwen weiterhin auf ein Angebot zur Vertragsverlängerung. "Ich werde ihm ein unwiderstehliches Angebot über mehrere Jahre Laufzeit unterbreiten, das er nicht ausschlagen kann", kündigt Ismaik im Scherz an. Auch im Kader des TSV 1860 München sei er fündig geworden: Timo Gebhart habe bereits seine Bereitschaft erklärt, nach Jordanien zu wechseln. Fehlen darf natürlich auch nicht das Bekenntnis, das Ismaik beziehungsweise der von ihm eingesetzte und glücklose Trainer Vitor Pereira einst so ähnlich auch bei den Münchner Löwen ausgegeben hatte: „Ich will mit diesem Verein in den nächsten drei Jahren unbedingt in die Champions League.“

Ob die Löwen-Fans darüber wirklich lachen können? Der Schuss Selbstironie steht dem Investor jedenfalls nicht schlecht zu Gesicht...

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