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So geht's den verletzten Löwen-Spielern

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Goran Sukalo wird dem TSV 1860 auch in Berlin fehlen. 

München - 1860-Trainer Benno Möhlmann hat zur Zeit einige verletzte Spieler zu beklagen. Wann sich das Lazarett wieder lichten wird hat die tz überprüft.

"The Hateful 8" heißt der neue (arg enttäuschende) Kinofilm von Starregisseur Quentin Tarantino. „The Painful 8“, die schmerzvollen Acht, könnte man die Geschichte nennen, die derzeit an der Grünwalder Straße 114a aufgeführt wird. Auf acht kranke und/oder verletzte Spieler müssen die Löwen aktuell verzichten. Und das im Abstiegskampf, wo jede personelle Alternative doppelt wertvoll wäre. Wer wann zurückkommen soll? Die tz wirft einen Blick aufs blaue Lazarett. 

Goran Sukalo: Der Neu-Sechser aus Fürth plagt sich seit einer Woche mit Schmerzen am Adduktorenansatz herum. Ähnliche Probleme habe der 34-jährige Slowene auch schon vor einem halben Jahr gehabt, sagte 1860-Trainer Benno Möhlmann gestern. Nun ist die Geschichte wieder akut, Sukalo kann lediglich leichtes Lauftraining absolvieren, eine Blutuntersuchung soll weitere Aufschlüsse bringen. „Ich habe bis Sonntag eher keine Hoffnung, dass er uns in Berlin schon helfen kann“, so Möhlmann. „Das müssen wir schon ohne ihn angehen.“ Nächstes Ziel: das Heimspiel gegen den VfL Bochum am 20. Februar. 

Gary Kagelmacher: Der Rechtsverteidiger hat zu seinen Oberschenkelproblemen jetzt auch noch eine Erkältung hinzubekommen. Einsatz gegen Union Berlin trotzdem wahrscheinlich. 

Valdet Rama: Der albanische Linksaußen trainiert nach seinem Zehenbruch derzeit noch indviduell und soll Anfang kommender Woche wieder voll einsteigen. Ob’s für einen Kaderplatz gegen Bochum reicht, lässt sich noch nicht sagen. 

Jannik Bandowski: Die Leihgabe aus Dortmund wäre eine Alternative für Linksverteidiger Maxi Wittek. Doch obwohl Bandowski schon wieder mit der Mannschaft trainiert, ist er von einer Vollbelastung noch ein gutes Stück entfernt. „Wir testen diese und nächste Woche, wie weit es schon reicht“, sagt Möhlmann.

Richard Neudecker: Das an einer Schambeinentzündung leidende Spielmachertalent macht ein spezielles Aufbauprogramm. Ob es in dieser Saison nochmal was wird mit einem Einsatz, steht in den Sternen. 

Krisztian Simon: Drei Monate nach seinem Kreuzbandriss gegen Duisburg ist der Ungar mitten in der Reha. Sein Vertrag ist bis 2018 datiert. 

Vladimir Kovac: Vier Monate nach seinem Syndesmoseband-Riss ist der Rechtsverteidiger aktuell im Lauftraining. 

Rodnei: Der im vergangenen Sommer verpflichtete Innenverteidiger musste sich im November einer Leisten-OP unterziehen und trainiert derzeit mit 1860-Reha-Coach Hans Baudisch. Vertrag bis 2017, Comeback-Zeitpunkt ungewiss. 

lk

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