Selbst die Rivalen stehen ihm bei

Tragisches Familien-Unglück um Ex-Löwen-Profi: Sohn offenbar kurz nach der Geburt gestorben

Der ehemalige Löwen-Profi Lumor hat seinen Sohn verloren.
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Der ehemalige Löwen-Profi Lumor hat seinen Sohn verloren.

Der ehemalige Löwen-Profi Lumor Agbenyenu hat offenbar seinen Sohn verloren. Sogar die großen Rivalen seines neuen Klubs meldeten sich.

München - Traurige Nachrichten aus Ghana und Thessaloniki. Fußball-Profi Lumor Agbenyenu, ehemals für den TSV 1860 aktiv, hat offenbar seinen Sohn verloren. Nachdem es bei der Geburt seines zweiten Kindes zu Komplikationen gekommen sein soll, verlor der 24-Jährige das Neugeborene an Atemproblemen laut Quellen aus Ghana und dem Vereinsumfeld seines neuen Klubs ARIS Thessaloniki.

Demnach wurde er kurz vor der Vertragsunterschrift im Zuge seines Wechsels von Sporting Lissabon nach Griechenland von seiner Frau aus Ghana über den Tod des Babys informiert. Kurz nach Abschluss des Transfers habe sich der Flügelspieler auf dem Weg in die Heimat gemacht, um den Verlust gemeinsam mit der Familie zu betrauern.

TSV 1860 München: Aris-Rivalen wünschen Lumor viel Kraft

Aris postete auf Instagram ein Bild des Neuzugangs und schrieb, „Die ganze Aris-Familie ist auf deiner Seite“. Sogar Stadt-Rivale PAOK reagierte auf die Nachricht und wünschte Lumor, der einen weiteren Sohn im Alter von vier Jahren hat, viel Kraft. Die Münchner Löwen haben sich am Montag nach dem 0:0 gegen Wehen Wiesbaden in einer Instagram-Story gemeldet und ihr Beileid bekundet: „Bleib stark. Unsere Gedanken sind bei dir“, so die Nachricht.

Von Januar bis Juni 2017 war Lumor für Sechzig auf Leihbasis aktiv und absolvierte in der Zeit 16 Zweitligaspiele. Nach der verlorenen Relegation gegen Jahn Regensburg und dem damit verbundenen Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern wechselte der 13-fache Nationalspieler erst zurück zu Portimonense und anschließend für 2,5 Millionen Euro zu Sporting Lissabon. Nach zwei weiteren Leih-Stationen wurde nun der feste Transfer zu Saloniki fix - leider wird er sich nicht allzu lange darüber gefreut haben. (ta)

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