1860 ist auf dem richtigen Weg, aber ...

Kreuzer fordert Realismus: "Visionen kommen später"

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Auch 1860-Sportchef Oliver Kreuzer konnte sich in der Arena über den Sieg gegen St.Pauli freuen.

München - 1860-Sportchef Oliver Kreuzer fordert in der aktuellen Situation Realismus bei den Löwen. Die Mannschaft habe aber die Spieler um den Umschwung zu schaffen. Für Benno Möhlmann hat er auch eine Botschaft.

Oliver Kreuzer kann sich über die aktuelle Entwicklung der Löwen sehr freuen. Vor drei Wochen hat er den Posten als 1860-Sportchef übernommen, seitdem hat Sechzig seinen Aufwärtstrend bestätigt. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Mainz machen Hoffnung für den weiteren Saison-Verlauf. An dieser Stelle warnt Kreuzer aber bereits vor Träumereien. "Euphorie wäre jetzt fehl am Platze. Das war nur ein weiterer kleiner Schritt. Es liegt noch ein langer Weg vor uns", sagte er Interview mit dem kicker.  

Mit Blick auf die aktuelle Tabelle und der Erinnerung an die vergangene Saison ist das vermutlich genau die richtige Einstellung. Vom neuen Sportlichen Leiter der Löwen sagt man, er sei ein Arbeiter, dem aber die Weitsichtigkeit fehle. "Man muss einen Plan haben, der auch zum jeweiligen Verein passt. In unserem Fall heißt die Aufgabe und Priorität Klassenerhalt. Da helfen derzeit keine Power-Point-Präsentationen, wo wir in fünf Jahren stehen könnten", ist seine Antwort auf diese Behauptungen. "Auf Platz 16 ist Realismus angesagt. Natürlich habe ich auch Visionen und Ziele, aber die kommen später", erklärt Kreuzer.

Die richtigen Typen für einen Umschwung sind da

Für die nötige und teilweise auch schon begonnene Entwicklung sieht er die richtigen Typen in der Mannschaft. Allerdings ist in diesem Punkt auch noch Luft nach oben. "In Braunschweig hielt Vitus Eicher eine Rede vor der Mannschaft, da sage ich: Hut ab. Auch ein Schindler, ein Adlung haben das Potenzial, um vorneweg zu marschieren. Da werde ich noch viel mehr einfordern. Auch einen Rubin Okotie sehe ich da. Du brauchst eine starke Achse. Sonst funktioniert es nicht", betont der Sportchef die Bedeutung von Führungspersönlichkeiten. 

Dass Trainer Benno Möhlmann in diesem Punkt Verstärkungen für den Winter fordert, ist also verständlich. Entsprechend macht Kreuzer klar: "Ich werde alle Entscheidungen zuerst mit Benno abstimmen, abschließend mit der Geschäftsführung." Von den Spekulationen über ein mögliches schwieriges Verhältnis zwischen ihm und Möhlmann will er dabei nichts wissen: "Nein, da gibt es nichts auszuräumen. Wir sind beide Profis und schon lange dabei, wollen beide den Erfolg." Und das geht aus seiner Sicht eben nur, wenn man an einem Strang zieht. "Sportchef und Trainer, das muss funktionieren, sonst ist es schwierig", legt sich Kreuzer fest.

Dass bei den Löwen in so einem Fall noch mehr Personen dazu gehören, weiß auch der neue Sportchef. So betonte er die Wichtigkeit des Treffens mit Hasan Ismaik am Samsatg in der Arena, denn der Austausch sei Grundlage für eine funktionierende Zusammenarbeit. 

mzl 

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