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Matchwinner Stefan Lex: „Pokal ist mein Ding“ - Feierverbot für Mannschaft

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Volles Haus – endlich wieder! Erstmals seit 20 Monaten war das Grünwalder Stadion wieder ausverkauft – was die zurückkehrten Ultras mit einer speziellen Choreo feierten.
Volles Haus – endlich wieder! Erstmals seit 20 Monaten war das Grünwalder Stadion wieder ausverkauft – was die zurückkehrten Ultras mit einer speziellen Choreo feierten. © Oryk HAIST

Der TSV 1860 München kegelt sensationell den FC Schalke 04 aus dem DFB-Pokal. Matchwinner Stefan Lex erteilt seiner Mannschaft dennoch ein Feierverbot.

Stefan Lex (Siegtorschütze): „Pokal ist eben mein Ding (lacht). Es wird Zeit, dass es auch in der Liga mal wieder klappt. Wir haben heute Mut gezeigt, und es war unheimlich intensiv. Jetzt wird aber nicht gefeiert. Ich habe direkt eine Ansage gemacht: Erst, nach dem Spiel am Samstag gegen Freiburg. Wir können uns keine weiteren Ausfälle leisten. Wir wollten von Beginn an ein Feuer entzünden, alles raushauen. Marco hat uns die eine oder andere Situation überstehen lassen.“

Marco Hiller (1860-Torwart): „Endlich mal wieder zu null gespielt, und diesmal hat das eine Tor gereicht – ich bin einfach nur glücklich. Ich habe immer auf das zweite Tor gehofft, es war spannend bis zum Schluss. Das nehmen wir jetzt in die Liga mit, denn die ist unser täglich Brot.“

Marius Willsch (eingewechselt in der Schlussphase): „Nach so langer Zeit das Comeback geben und dann noch mithelfen, den Sieg über die Zeit zu bringen – das ist natürlich ein saugeiles Gefühl. In der Reha hatte ich immer im Hinterkopf, dass es vielleicht gegen Schalke reichen könnte. Wir hatten einen Heidenrespekt vor deren Serie. Dass es am Ende gereicht hat, ist der Wahnsinn! Der Lexi hat ein brutal wichtiges Tor gemacht und war auch sonst der überragende Mann – ein ständiger Unruheherd. Aber auch Marco Hiller war wieder ein überragender Rückhalt. Er ist wie gemacht für solche Spiele.“

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