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Man of the Match gegen Chemnitz

Stefan Lex blüht unter Köllner auf - Doch noch Aufstiegsträume?

Wut in Energie verwandelt: Lex bei seinem Tor zum 1:2 gegen Chemnitz
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Wut in Energie verwandelt: Lex bei seinem Tor zum 1:2 gegen Chemnitz

Die Löwen sind mit ihrem neuen Trainer Michael Köllner wieder erfolgreich. Ein Garant des Erfolgs ist Stefan Lex.

  • Die Löwen sind seit 13 Spielen unbesiegt.
  • Einer der Garanten des Erfolgs ist Stefan Lex.
  • Der 30-Jährige blüht unter dem neuen Trainer Köllner auf.

München - Prince Owusu fand sein Last-Minute-Tor gegen Chemnitz „schöner als Sex – das Highlight meines Lebens“ – ganz so hoch ins Gefühlsregal würde Stefan Lex vermutlich nicht greifen. Der Mann hat schließlich schon Bundesliga gespielt. Und gegen Eintracht Frankfurt und in Hoffenheim getroffen. „Wenn man nur zwei Tore in der Bundesliga geschossen hat, kann man sich eben an alle erinnern“, sagte Lex am Mittwoch lachend in einem Interview bei Liga-drei.de.

TSV 1860 München: Lex blüht unter Köllner auf: „Sind im Ballbesitz noch mutiger“

Locker, lässig, Lex – kaum ein Löwe ist unter Neu-Trainer Michael Köllner so aufgeblüht wie der 30-jährige Offensivmann aus Erding, der seinen Vertrag bis 2022 verlängert hat. Während er von Daniel Bierofka zumeist auf dem ungeliebten Flügel eingesetzt wurde, darf er bei Köllner zentral spielen. Die Folge: Aus dem Mitläufer ist ein blauer Mit-Entscheider geworden. Zwei Scorerpunkten unter Bierofka stehen neun bei Köllner gegenüber. Bisheriger Gipfel: Zwei Assists und ein Tor beim 4:3 gegen Chemnitz.

Der neue Coach habe „eine andere Herangehensweise“, sagt Stefan Lex. „Wir sind im Ballbesitz noch mutiger.“ Die Gründe für die Serie von 13 unbesiegten Spielen? „Wir haben uns als Mannschaft gut gefunden, haben ein klares System mit klaren Abläufen und halten uns konsequent daran. In der 3. Liga ist es sehr wichtig, dass man stabil ist und hinten wenig zulässt. Sieht man einmal von dem Spiel gegen Chemnitz ab, bekommen wir meist nur wenig Gegentore. Und vorne können wir jederzeit ein Tor machen. Das ist eine gute Mischung, um in dieser Liga erfolgreich zu sein.“

TSV 1860 München: Doch noch Aufstiegsträume? - „Spielen wir so weiter wie zuletzt, ...“

Wie erfolgreich – das werden die verbleibenden zwölf Spieltage zeigen. „Unbesiegbar“ fühle sich die Mannschaft laut Lex jedenfalls nicht. „Wir haben erst am Samstag gegen Chemnitz gesehen, wie schnell man in dieser Liga 0:2 zurückliegen kann.“ Ein vager Blick nach oben? „Spielen wir so weiter wie zuletzt, könnte man noch einmal vorne heranrücken. Bislang haben wir allerdings eher davon profitiert, dass die Mannschaften vorne schwächeln.“

Beim Schlusslicht in Jena am Samstag sind die Löwen klarer Favorit, sofern die Tabelle in dieser Liga irgendeine Aussagekraft besitzt. Lex weiß: „Jena wird um jeden Zentimeter kämpfen und hat sich mit Sicherheit noch nicht aufgegeben. Letzte Saison haben wir dort 0:4 verloren – auch wenn das der letzte Spieltag war.“ Lex musste das Debakel damals knöchelverletzt mit­ansehen. Doppelter Schmerz, den es am Samstag in Energie zu verwandeln gilt.

Drei Drittligisten in München?

lk

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