MAN-Betriebsratschef

Nach Maulwurf-Vorwurf bei 1860: So reagiert Stimoniaris

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Saki Stimoniaris.

Saki Stimoniaris hat auf die letzten Medienberichte reagiert, in denen er als möglicher Maulwurf beim TSV 1860 München genannt wurde.

München - Der TSV 1860 München hatte zuletzt bekanntgegeben, den Maulwurf gefunden zu haben, der interne Papiere und Nachrichten an die Presse weitergab: „Unabhängig vom zitierten Inhalt gilt es zunächst festzustellen, dass sich Verwaltungsratsmitglieder zur Verschwiegenheit über erhaltene vertrauliche Berichte und vertrauliche Beratungen verpflichten. Die Wahrung der Vertraulichkeit ist für eine offene unbefangene Meinungsäußerung und Meinungsbildung innerhalb des Gremiums unerlässlich“, schrieb der stellvertretende Verwaltungsratvorsitzende des TSV 1860 München, Sascha Königsberg.

Die darauffolgenden Aussagen hatten dann richtig Zündstoff: „Aus den Reihen der aktuell amtierenden Verwaltungsräte hat niemand den im Kicker zitierten vertraulichen E-Mail-Verkehr an Dritte weitergereicht, allerdings ist nicht auszuschließen, dass die vom November 2017 stammende E-Mail von der damaligen Besetzung des Verwaltungsrats an Dritte verbreitet wurde. Der Verwaltungsrat kennt jedoch mittlerweile den Urheber des Vertrauensbruchs. Die Quelle der Information konnte zugeordnet werden. Der Verwaltungsrat behält sich juristische Schritte gegen den Urheber vor. Weitere Indiskretionen aus unserem Gremium können ausgeschlossen werden.“

Stimoniaris: „Ich distanziere mich in aller Deutlichkeit von den Vorwürfen“

Aufgrund der Formulierung von Königsberg war klar: Es konnten nur zwei alte Räte gewesen sein. Richard Ostermeier und Saki Stimoniaris blieben per Ausschlussverfahren übrig. Ostermeier wird allerdings keine Nähe zu Hasan Ismaik zugeschrieben. Stimoniaris war dagegen am Sonntag in München offenbar gemeinsam mit Ismaik-Dolmetscher Mutaz Sabbagh gesehen worden. 

Nun hat der MAN-Betriebsratschef am Mittwoch mit einer Stellungnahme reagiert, die per E-Mail an unsere Redaktion geschickt wurde: „Ich distanziere mich in aller Deutlichkeit von den Vorwürfen, dass ich möglicherweise vertrauliche Unterlagen aus dem Verwaltungsrat des TSV 1860 München an das Fußball-Magazin kicker weitergereicht hätte. Sollte mein Name weiterhin in diesem Zusammenhang genannt werden, behalte ich mir rechtliche Schritte vor.“

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sdm

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