Hain gibt Comeback

Von Ahlen trotz Löwen-Niederlage "zufrieden"

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Die Löwen (hier im Bild: Ilie Sanchez) lieferten ihren Gegnern aus Kiew ein kampfbetontes Spiel, nutzten aber ihre Chancen nicht.

Marbella - Den ersten richtigen Härtetest im Jahr 2015 hat der TSV 1860 München verloren. Gegen Kiew verloren die Löwen mit 0:2. Trainer von Ahlen kann der Niederlage aber etwas abgewinnen.

Es war eine Niederlage, klar, aber eine die nicht wirklich wehtat. „Die Jungs haben das gut gemacht“, sagte Löwen-Trainer Markus von Ahlen nach dem 0:2 (0:1) des TSV 1860 am Samstagnachmittag gegen Dynamo Kiew.

Vor rund 150 Zuschauern im Estadio Municipal de San Pedro vor den Toren Marbellas verkauften sich die Sechziger über weite Strecken sehr ordentlich gegen den Tabellenführer der ukrainischen Liga, ließen vor allem in der ersten Halbzeit kaum Chancen für den Europa-League-Teilnehmer zu. Fejsal Mulic hätte in der 6. Minute auf Pass von Daniel Adlung gar das 1:0 erzielen müssen, ein Dynamo-Spieler klärte den Schuss auf der Linie per Kopf.

Das 0:1 (40.) resultierte aus einer Standardsituation. Nach einem Missverständnis zwischen Torwart Stefan Ortega und Maxi Wittek bekam Kiew eine Ecke, den weiten Ball köpfte Vida am langen Pfosten ein, hatte sich dabei allerdings granzwertig bei Adlung aufgestützt. Die zweite Halbzeit bot (auch aufgrund der zahlreichen Auswechslungen) wenig Spielfluss, dem 0:2 (68.) durch Buyalski ging ein Fehlpass von Kai Bülow voraus. Der eingewechselte Youngster Richard Neudecker vergab auf Pass von Stephan Hain die letzte Chance der Löwen.

Für Hain war es nach langer Leidenszeit ein „schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen.“ Noch fehle ihn die Luft für längere Einätze, meinte Hain. „Aber ich versuche mich schnell wieder ranzuarbeiten.“ Das Fazit von Daniel Adlung: „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner ein ganz gutes Spiel gemacht, sind kompakt gestanden. Das muss man gegen so eine Mannschaft erst mal hinbekommen. Allgemein ist viel mehr Stimmung drin in unserer Mannschaft, jeder coacht jeden.“

Das freute auch von Ahlen: „Zum jetzigen Stand der Vorbereitung bin ich damit zufrieden.“ Dass im Angriffsdrittel ohne den geschonten Rubin Okotie der entscheidende Punch fehlte, war dem Coach natürlich nicht entgangen. Trotzdem beließ er es auch hier bei einem diplomatischen Statement: „Dass du gegen so einen Gegner nicht so viele Chancen bekommst ist klar.“ Am Verwerten müssen sie bei 1860 bis zum Start gegen Heidenheim am 9. Februar noch arbeiten.

So spielten die Löwen: Ortega (46. Eicher) – Angha (46. Volz), Vallori (46. Bülow), Kagelmacher (46. Schindler), Wittek (60. Weber) – Sanchez (60. Taffertshofer), Weigl (60. Neudecker), Adlung (60. Stark) – Claasen (60. Wolf), Mulic (68. Hain), Vollmann (46. Rama).

Sechzig scheitert gegen Dynamo Kiew - Bilder

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lk

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