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Fröhlings Forderung vor 1860-Spiel

"Wir müssen sie ärgern, ihnen wehtun, sie niederringen"

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Torsten Fröhling

München - Torsten Fröhling erwartet von seinen Löwen beim Auswärtsspiel in Düsseldorf Kampfstärke – Robin Okotie steht wieder im Kader.

Mittlerweile spürt man es an der Grünwalder Straße förmlich, dass die heiße Phase im Abstiegskampf begonnen hat. Nach längerer Analyse der eigenen Situation und der Lage des Gegners aus Düsseldorf erhob Löwen-Trainer Torsten Fröhling bei der Abschlusspressekonferenz die Stimme. Lautstark und kämpferisch schmetterte er die letzten Passagen seiner Ausführungen in den Raum: „Wir müssen Düsseldorf ärgern, wir müssen ihnen wehtun, ihnen zeigen, dass wir die Punkte noch brauchen und dass wir ums Überleben kämpfen.“ Fröhlings Kurzversion: „Wir müssen Düsseldorf niederringen!“

Nach diesem Statement machte sich Fröhling mit seiner Mannschaft auf den Weg gen Westen. Dort werden die Löwen an diesem Samstag (13 Uhr) von einem Gegner erwartet, für den es eigentlich um nichts mehr geht. Mit 40 Zählern rangiert die Fortuna im grauen Tabellenmittelfeld. Fröhling selbst ist sich jedoch nicht ganz sicher, ob dies wirklich von Vorteil für seine Sechziger ist. „Das kann so oder so sein“, erklärte der 48-Jährige, „wenn wir sie brechen und aggressiver sind als sie, dann sagen sie sich vielleicht: Jetzt tut’s mir weh, jetzt mache ich einen Schritt weniger.“ Auch dem Löwen-Coach ist aber klar, dass der fehlende Druck beim Gegner auch zu neuer Leichtigkeit führen könnte: „Wenn es bei denen einmal läuft, dann haben die richtig Spaß und dann können sie auf einmal sehr gefährlich werden.“

Schon letztes Wochenende ärgerten die Fortunen mit dem FC Ingolstadt eine Mannschaft, für die es noch um wichtige Punkte geht. Erst in den letzten vier Minuten drehte der FCI das Spiel und gewann schließlich mit 3:2. „Die Fortuna hat eine erfahrene Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern“, sagte Fröhling anerkennend. Speziell auf die beiden Spitzen, Joel Pohjanpalo und Charlison Benschop, gilt es achtzugeben. Beide trafen schließlich schon zweistellig.

Der einzige Löwen-Spieler, auf den dies zutrifft, wird gegen Düsseldorf zum ersten Mal seit Anfang März wieder im Kader stehen: Rubin Okotie. „Er hat sehr engagiert trainiert und keine Probleme mehr“, sagte Fröhling erleichtert: „Rubin kann wohl für 30 bis 45 Minuten spielen.“

Sprung aus dem Keller? Bilder vom 1860-Abschlusstraining

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Gar nicht spielen kann dagegen Kai Bülow. Der Defensivallrounder sah gegen Bochum seine fünfte Gelbe Karte und fehlt somit gesperrt. Seinen Ersatzmann wollte Fröhling am Freitag noch nicht verraten. Wer auch immer es sein wird – er wird sich auf schnelle Düsseldorfer Gegenstöße vorbereiten müssen. „Die spielen sehr diszipliniert und gerne auf Konter“, erklärte Fröhling und schob nach: „Ich habe keine Lust, dort ins offenen Messer zu laufen.“ Für die Löwen gilt es, an die zweiten Halbzeit gegen Bochum anzuknüpfen. Zielstrebig und willensstark: So soll auch Düsseldorf in die Knie gezwungen werden.

Nino Duit

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