Trennung vom Fanbeauftragten

Warum hat 1860 den "Löwenbomber" gefeuert?

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Axel Dubelowski.

München - Der TSV 1860 hat sich von seinem Fan-Beauftragten Axel Dubelowski, besser bekannt als "Löwenbomber", getrennt. Zu den Gründen gibt es unterschiedliche Angaben.

Zuletzt in Bochum hatten sich viele Löwenfans schon gewundert, dass er nicht dabei war. Denn Axel Dubelowski, besser bekannt als „Löwenbomber“, war eigentlich bei jedem Auswärtsspiel der Blauen vor Ort. Als Fanbeauftragter des TSV 1860. Das ist er jetzt nicht mehr, der Verein hat sich von dem 44-Jährigen getrennt. „Der TSV 1860 und Axel Dubelowski haben das Arbeitsverhältnis in beiderseitigem Einverständnis beendet“, heißt es offiziell von Vereinsseite. Der Grund, laut Geschäftsführer Markus Rejek: „Wir wollen uns in Sachen Fanbetreuung neu aufstellen.“ Der Auflösungsvertrag ist mittlerweile schon von beiden Parteien unterschrieben.

Hatte Dubelowski, der viele Jahre lang auch als Türsteher des „Atomic Cafe“ gearbeitet hat, die Fanszene nicht fest genug im Griff? In den letzten Jahren hatte der TSV 1860 vom Sportgericht des DFB immer wieder Strafen aufgebrummt bekommen, weil einige Löwenfans in Sachen Pyrotechnik und Rauchbomben in den Stadien unangenehm aufgefallen waren. Erst kürzlich waren wieder 6000 Euro fällig für die Vorfälle beim Auswärtsspiel in Aalen. Das sei für die Trennung von Dubelowski allerdings nicht der Grund gewesen. Aus Fankreisen heißt es vielmehr, dass er Interna ausgeplaudert haben soll, was der Geschäftsführung des TSV 1860 missfallen habe.

tz

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