Was will der Investor?

Trip zu Ismaik: Cassalette erwartet "schmerzhafte Dinge"

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Peter Cassalette (r.) mit Hasan Ismaik.

München - Löwen-Präsident Peter Cassalette reist in den nächsten Tagen nach Abu Dhabi zu Investor Hasan Ismaik. Er erwartet "Dinge, die schmerzhaft sind".

Frist verstrichen! Hasan Ismaik hat seine "erzieherische Maßnahme" wahr gemacht. Er verzichtete auf sein Einverständnis, die Darlehen in Genussscheine umzuwandeln. Damit kommt auf die Löwen eine Strafe von schätzungsweise 750.000 Euro zu. Wobei es sogar Vermutungen gibt, dass Ismaik selbst die Strafe zahlen wird.

Dass aus der Umwandlung nichts wurde, bestätigt Präsident Peter Cassalette der SZ. "Von Hasan gibt es hinsichtlich der Umwandlung nichts Neues", so der Oberlöwe an Neujahr.

Cassalette bereitet sich derzeit auf einen Trip nach Abu Dhabi vor. Er will Ismaik einen Besuch abstatten, um die Verstimmungen zu beseitigen. Immerhin: Er habe "nicht den Eindruck, als hätte Hasan mit 1860 abgeschlossen", gibt er zu Protokoll. Entsprechende Befürchtungen waren aufgekommen, nachdem Ismaik öffentlich mit einem Engagement in England, angeblich beim FC Everton, geliebäugelt hatte.

Insofern beginnt Cassalette seinen Trip mit einer Mammutaufgabe, aber nicht ohne Optimismus. "Ich bin guter Hoffnung, dass es da unten neue Ansatzpunkte gibt." Er wolle herausfinden, was die von Ismaik geforderten "spürbaren Veränderungen" denn genau sein sollen.

Auf den Tisch werden dabei sicherlich keine Lappalien kommen, fürchtet der Präsident. Er rechne mit "Dingen, die schmerzhaft sind", so Cassalette, "dass wir an Sachen ranmüssen, an die wir bisher noch nicht rangegangen sind".

Immerhin: Es herrscht derzeit keine Funkstille zwischen Abu Dhabi und Giesing. Cassalette hat Neujahrsgrüße von Ismaik übermittelt bekommen.

lin

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