Die Stimmen zu 1860 gegen Türkgücü

„Unverwüstlich“: Verletzter Köllner huldigt Derby-Löwen - Mavraj komplett bedient

Sieht nach dem Derby gegen 1860 München Handlungsbedarf: Mergim Mavraj.
+
Sieht nach dem Derby gegen 1860 München Handlungsbedarf: Mergim Mavraj.

1860 München ringt Türkgücü in Unterzahl ein Remis ab. Mavraj ärgert sich über vergebene Chancen. Köllner wünscht Physio-Behandlung. Die Stimmen zum Derby.

München - Der TSV 1860 hat am Samstag Türkgücü München* zum Stadtduell empfangen. Schon vor der Partie war ordentlich Feuer rund um das Derby, das manche Löwen-Fans gar nicht so nennen wollen. Auf dem Platz ging es direkt sportlich hitzig weiter. Am Ende „gewinnen“ die Löwen einen Punkt - in Unterzahl. Die Stimmen zum Spiel:

Mergim Mavraj (Türkgücü) über ...

... die vergebenen Großchancen: „Klar, kann man mal einen nicht machen, zwei nicht machen. Aber auf die 90 Minuten muss man sich belohnen. Und wenn man das nicht macht, dann muss man sich hinterfragen. Das ist keine Sache von einem schlechten Tag oder so. Da muss man hart mit sich selbst ins Gericht gehen.“

... die Bedeutung des Remis: „Da ging es nicht nur um die einzelnen Chancen. Es geht um ein Spiel, das uns sehr viel Auftrieb gegeben hätte, das ein großes, fettes Ausrufezeichen gewesen wäre. Deswegen ist jetzt jeder von uns hier gefragt, seine eigene Leistung zu hinterfragen.“

Sascha Mölders (TSV 1860) über ...

... das Comeback in Unterzahl: „Wenn du 0:1 hinten liegst und zu zehnt bist, da setzt kaum noch einer was auf dich. Der Gegner hatte die Torchancen, das wissen wir. Aber wir haben die Mentalität. So lange es 1:0 steht, glauben wir immer dran.“

Michael Köllner (Trainer, TSV 1860) über ...

... die Leistung bei großer Hitze: „Die Mannschaft hat gelitten - mit einem Mann weniger.“

... den Spielverlauf: „Wir haben uns nach der Anfangsphase gefangen und das Spiel dann schon im Griff gehabt. Dann hat die gelb-rote Karte die Statik schon ein bisschen durcheinandergeworfen. Super, dass wir mit einem Mann weniger einen Punkt geholt haben. Eine unverwüstliche Mannschaft.“

... das Chancenplus von Türkgücü: „Auch wir hatten Chancen. Lex geht alleine aufs Tor zu. Da gab es dann noch eine strittige Situation.“

... seine Verletzung beim Ausgleich: „Ich habe mir leider beim Torjubel weh getan. In der Wade war es wie ein Messerstich.“

... mögliche Physio-Behandlung: „Ich hoffe, dass sie sich auch mal mir annehmen. Nicht nur den Spielern. Ich komm‘ immer zu kurz (lacht). Aber egal. Da redet aber in vier Wochen kein Mensch mehr drüber. Am Ende geht es darum, dass wir hier eine Punkt geholt haben.

Petr Ruman (Trainer, Türkgücü) über ...

... das Ergebnis: „Das ist eine gefühlte Niederlage, das muss man ganz klar sagen. Wir haben alleine in den ersten zwanzig Minuten zwei 100-Prozentige herausgespielt.“

... den Spielverlauf: „Nach der roten Karte war uns klar, dass sich der Gegner zurückzieht und sie auf Konter lauern. Wir mussten den Sack früher zumachen. Das haben wir heute aber leider nicht geschafft.“

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare