Schuh-Fauxpas vor dem Spiel

tz-Interview: Rodri verrät sein Tor-Geheimnis

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Rodri (Mitte) lässt sich nach seinem Treffer feiern.

München - Er war der Tor-Held am Freitag beim Remis gegen Aalen! Im tz-Interview spricht Rodri nun über seine Sprungkraft, seine lange Verletzungszeit und einen kleinen Schuh-Fauxpas.

Was für eine Kiste! Obwohl Rodri (24) nur 1,74 Meter groß ist, schraubte er sich gegen Aalen in die Luft und köpfte den wichtigen 1:1-Endstand für die Löwen. Für den Spanier war es das erste Pflichtspieltor im sechsten Spiel. Mit der tz sprach Rodri über seine Sprungkraft, seine lange Verletzungszeit und einen kleinen Schuh-Fauxpas. Das Interview:

Rodri, Glückwunsch zu Ihrem ersten Zweitliga-Tor für Sechzig! Wie war das Gefühl?

Rodri: Großartig! Als Stürmer will man immer Tore schießen. Nach meiner langen Verletzung freue ich mich natürlich doppelt.

Wie kommt’s, dass Sie mit 1,74 Meter so hoch springen können?

Rodri: Es war ja nicht allein mein Verdienst. Korbis Flanke kam super, am Ende bin ich höher gesprungen als der Abwehrspieler und hab’ ihn reingedrückt.

Wie Karl-Heinz Riedle!

Rodri: Bitte wer?

Riedle! Er war Stürmer in den Neunzigern, hat unter anderem bei Dortmund gespielt und war trotz seiner 1,79 Meter auch für seine Sprungkraft gefürchtet.

Rodri: Also die Mannschaft ist mir schon ein Begriff, aber beim Spieler muss ich leider passen.

Passen mussten Sie auch lange wegen Ihrer Knöchelverletzung. Eine schwere Zeit?

Rodri: Sehr schwer, vor allem weil ich der Truppe nicht helfen konnte. Jetzt ist es aber vorbei, ich bin zurück und konnte mit meinem Tor helfen. Das freut mich!

Haben Sie noch Schmerzen?

Rodri: Die OP-Narben tun noch etwas weh, aber das ist normal.

Sind 90 Minuten schon drin?

Rodri: Nicht ganz, aber 70 schon. Wenn mich der Coach in die Start­elf nimmt, bin ich bereit.

Apropos Trainer: Gegen Aalen hat Fröhling geschimpft, weil Sie ein paar Mal ausgerutscht sind.

Rodri: Könnte mit den Schuhen zusammenhängen.

Was war damit?

Rodri: Ich musste mit Kofis (Annan, d.Red.) spielen.

Warum das denn?

Rodri: Weil meine vergessen wurden. Ich habe dem Zeugwart gesagt, er solle sie einpacken, aber aufgrund der Sprachbarriere hat er wohl verstanden, dass er meine Badelatschen mitnehmen solle. Deswegen musste ich am Ende mit Kofis spielen.

Hat ja Glück gebracht!

Rodri: Total, ab sofort muss ich immer mit Kofis spielen! (lacht)

Klappt der Klassenerhalt?

Rodri: Gut ist, dass wir von uns selbst abhängen. Noch sind es ja ein paar Spiele, die Truppe befindet sich im Aufwind, zusammen packen wir das!

Interview: J. Carlos Menzel Lopez

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