Klare Heimpleite, jetzt wird's brenzlig

Union schießt 1860 in den Keller - Löwen Vorletzter!

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Schockstarre bei den Löwen! Nach dem 0:3 gegen Union Berlin hat 1860 den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand.

München - Der TSV 1860 steht nach einer deutlichen Heimpleite gegen Union Berlin auf einem Abstiegsrang und hat den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand.

Für den TSV 1860 wird die Lage im Abstiegskampf immer prekärer. Die Löwen unterlagen am Sonntag gegen Union Berlin nach einer enttäuschenden Leistung mit 0:3 (0:1) und rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Die Eisernen stehen dagegen im gesicherten Mittelfeld und haben eine einstellige Abschlussplatzierung im Visier.

"Wir haben erst zum Schluss die hundertprozentige Chancen gehabt", sagte ein enttäuschter Löwen-Trainer Torsten Fröhling. "Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte abgeschenkt. Wir haben nicht gut gespielt und verdient verloren."

1860-Sportchef Gerhard Poschner ging einen Schritt weiter: "Wenn du 3:0 verlierst, dann kann man nicht nur von der ersten Halbzeit reden. Das war zu wenig, ganz klar. Die Niedergeschlagenheit ist groß. Es wird eng, aber es sind noch drei Spiele. Es ist für niemanden ein leichtes Restproramm. Es ist schwierig, aber wir müssen uns aufrichten. Wir müssen so viele Punkte wie möglich holen. Die Saison ist noch nicht vorbei."

Berlins Torjäger Sebastian Polter erzielte vor 18.800 Zuschauern in der 19. Minute die Führung für die stets gefährlichen Gäste. Nach einer flachen Eingabe von Christopher Quiring traf Polter mit der Hacke zum bereits zwölften Mal in dieser Saison. Nach einem Freistoß von Fabian Schönheim erhöhte Damir Kreilach (79.). Polter (89.) stellte den Endstand her. Bei den Sechzigern hatte auch die Rückkehr von Torjäger Rubin Okotie keine positive Wirkung.

Unions Trainer Norbert Düwel hatte seiner Mannschaft ein gutes Defensivkonzept mit auf den Weg gegeben. Die Münchner bemühten sich zwar, verfügten aber nicht über die nötigen Mittel und hatten auch kein Glück. Okotie (45.+1, 78.) scheiterte zweimal, ein Kopfball von Guillermo Vallori und ein Schuss von Gary Kagelmacher (74.) landeten binnen weniger Sekunden am Torgestänge, Marius Wolfs Kopfball (75.) klärte Unions Toni Leistner auf der Linie.

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Durch die Siege von Erzgebirge Aue (3:1 gegen Karlsruhe) und dem FC St. Pauli (1:0 gegen RB Leipzig) stürzen die Löwen auf Rang 17 ab - einem direkten Abstiegsplatz. Somit hat Sechzig den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand.

"Wir sind heute am Boden, aber es hilft nichts. Wir müssen jetzt schnell wieder aufstehen!", so Daniel Adlung nach dem Spiel.

Der Spielverlauf im Ticker zum Nachlesen.

SID/fw

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