1. tz
  2. Sport
  3. 1860 München

Er sucht die Löwen der nächsten Generation: TSV 1860 verlängert mit Marco Haber

Erstellt:

Kommentare

Marco Haber (li., hier mit Ex-Bundestrainer Joachim Löw) hat seinen Vertrag beim TSV 1860 verlängert.
Marco Haber (li., hier mit Ex-Bundestrainer Joachim Löw) hat seinen Vertrag beim TSV 1860 verlängert. © Imago Images / Rudel

Der TSV 1860 hat den Vertrag mit Marco Haber vorzeitig verlängert. Der Ex-Profi ist Chef der Talentsichtung und Kaderplanung im Nachwuchsbereich.

München - Er ist der Mann an der Grünwalder Straße, der mit seinen Mitarbeitern nach den noch unentdeckten Stars von morgen Ausschau hält. Marco Haber, ehemaliger Nationalspieler und langjähriger Profi in der 1. Bundesliga, ist seit August 2020 Leiter der Talentsichtung und Kaderplanung im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). Am Dienstag hat er seinen Vertrag beim TSV 1860 vorzeitig verlängert.

„Marco Haber hat in den letzten eineinhalb Jahren mit großem Engagement bewiesen, dass es auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie möglich ist, junge Spieler mit Perspektive zu Sechzig zu holen und zu binden“, lobt NLZ-Leiter Manfred Paula den 50-Jährigen. „Mit seiner authentischen und überzeugenden Art gelingt es ihm, die Talente von ihrem Weg bei den Junglöwen zu überzeugen.“

TSV 1860: Marco Haber will weitere Junglöwen auf dem Weg zum Profi begleiten

Der ehemalige Mittelfeldspieler möchte weiter Gas geben und die Junglöwen als Ratgeber in ihrer Entwicklung unterstützen. „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen im NLZ und im Profibereich ist sehr zielgerichtet und macht Spaß“, wird Haber in der Vereinsmitteilung zitiert. „Mir ist es wichtig, meine langjährige Erfahrung an die jungen Spieler weitergeben zu können und dazu beizutragen, dass aus unserem NLZ weiterhin viele Spieler den Weg in den Profifußball nehmen können.“

Die beiden wichtigsten NLZ-Teams sind auf Kurs. Die U17 des TSV 1860 spielt in der B-Junioren-Bundesliga und steht nach 13 Spieltagen mit 19 Punkten auf Rang zehn der Tabelle und haben fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die U19 hat sich bis zur Winterpause ungeschlagen mit acht Siegen in acht Spielen (54:3 Tore) für die Meisterrunde in der Bayernliga qualifiziert und träumt nach dem Abstieg 2017 von der Rückkehr in die Bundesliga. (Jörg Bullinger)

Auch interessant

Kommentare