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Verein veröffentlicht Presseerklärung

Nach Bericht über Honorare und Gehälter: Löwen haben „Maulwurf“ gefunden

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„Maulwurf“ gefunden: Der Verwaltungsrat hat auf den kicker-Bericht reagiert.

Die Löwen haben den „Maulwurf“ in ihren Reihen ausfindig gemacht. Mit einer Presseerklärung reagiert der Klub auf die Folgen der Enthüllungen im kicker.

München - Da waren die Löwen schnell und erfolgreich. Nur einen Tag nach dem aufsehenerregenden kicker-Bericht über Beraterhonorare und Gehälter bei den Giesingern wurde der „Maulwurf“ ausfindig gemacht. Wer die undichte Quelle war, die dem Nürnberger Sportfachmagazin die vertraulichen Zahlen steckte und besonders Verwaltungsratschef Dr. Markus Drees mit der Weitergabe einer hochbrisanten Mail denunzierte, verrät der Verein allerdings nicht.

In der von Drees-Stellvertreter Sascha Königsberg unterzeichneten Presseerklärung des TSV München von 1860 e.V. heißt es dazu: „Die Quelle der Information konnte zugeordnet werden. Der Verwaltungsrat behält sich juristische Schritte gegen den Urheber vor. Weitere Indiskretionen aus unserem Gremium können ausgeschlossen werden.“ Es habe sich jedoch nicht um einen der nach den Rücktritten von Athanasios „Saki“ Stimoniaris sowie Richard Ostermeier nur noch sieben verbliebenen Verwaltungsräte gehandelt.

Dem „Maulwurf“ wird ein „Bruch der Verschwiegenheit aus durchsichtigen politischen Motiven“ vorgeworfen. Die Enthüllungen hatten einmal mehr offenbart, wie zerstritten die Vereinsseite und das Lager um Investor Hasan Ismaik mittlerweile zu sein scheinen.

Die Presseerklärung des TSV München von 1860 e.V. im Wortlaut

In der Ausgabe des Kicker-Sportmagazins vom 15.01.2018 zitiert Autor Mounir Zitouni aus einer E-Mail des Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Markus Drees, die ausschließlich an den geschlossenen Kreis der Verwaltungsräte des TSV München von 1860 e.V. zur internen Abstimmung gerichtet war.

Unabhängig vom zitierten Inhalt gilt es zunächst festzustellen, dass sich Verwaltungsratsmitglieder zur Verschwiegenheit über erhaltene vertrauliche Berichte und vertrauliche Beratungen verpflichten. Die Wahrung der Vertraulichkeit ist für eine offene unbefangene Meinungsäußerung und Meinungsbildung innerhalb des Gremiums unerlässlich.

Stünde es einem Mitglied frei, Vorgänge, die ihm bei Beratungen des Verwaltungsrates zur Kenntnis gelangen, nach eigenem Ermessen an Dritte oder in die Öffentlichkeit zu tragen, wäre – zum Schaden des Vereins – eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verwaltungsrat unmöglich.

Aus den Reihen der aktuell amtierenden Verwaltungsräte hat niemand den im Kicker-Sportmagazin zitierten vertraulichen E-Mail-Verkehr an Dritte weitergereicht. Der Verwaltungsrat kennt jedoch mittlerweile den Urheber des Vertrauensbruchs. Die Quelle der Information konnte zugeordnet werden. Der Verwaltungsrat behält sich juristische Schritte gegen den Urheber vor. Weitere Indiskretionen aus unserem Gremium können ausgeschlossen werden.

Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. respektiert unterschiedliche Ansichten und Einschätzungen, aber keinen Bruch der Verschwiegenheit aus durchsichtigen politischen Motiven wie geschehen.

Stellvertretend für den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. Sascha Königsberg, stellvertretender Vorsitzender

mg

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